Mieter erweitern ihre zu kleine Wohnung

Gaisheim. Eigentlich ist der Nistkasten für Stare angebracht. Weil er unbewohnt blieb, nutzten ihn heuer Hornissen. Allerdings ist ein Starenkobel für den Platzbedarf eines Hornissenvolks zu klein. Deshalb erweiterten die Insekten das Nest und schafften sich einen Anbau drum herum, der größer wurde als die ursprüngliche Behausung. Der Dachvorsprung der Scheune der Familie Holzwarth bietet besten Schutz. Da sich Hornissen hauptsächlich von Fliegen und Wespen ernähren, fehlt es ihnen in der Nähe von Obstbäumen und landwirtschaftlichen Anwesen nicht an Nahrung, so dass am Nest ein reger Flugverkehr zu beobachten ist. Nach der Artenschutzverordnung zählen die Hornissen zu den geschützten Hautflüglern. Sie gelten nicht als aggressiv und stechen in der Regel nur, wenn sie gequetscht werden. Allerdings sollte man ihren Nestern nicht zu nahe kommen, denn diese verteidigen sie. Ein Hornissenstich ist meist nicht so gefährlich wie ein Bienen- oder Wespenstich. Bild: ds

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