Polizei und Landratsamt befassen sich mit Problematik
Dritter Unfall an gleicher Einmündung

Bild: Polizei

Die Einmündung auf der Staatsstraße 2164 bei Kummerthal entwickelt sich zu einem Unfallschwerpunkt. Innerhalb von acht Wochen ereigneten sich dort drei Unfälle - der jüngste am frühen Dienstagabend, 12. April.

Eine 81-jährige Frau wollte gegen 17.30 Uhr mit ihrem Geländewagen Suzuki an der Einmündung nach links in Richtung Sulzbach-Rosenberg abbiegen. Sie kam aus Richtung Röckenricht. Dabei missachtete sie die Vorfahrt eines 20-jährigen Audi-Fahrers, der in Richtung Neukirchen unterwegs war, informierte die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg. Dem jungen Mann gelang es, dem Geländewagen, der mittlerweile auf seiner Fahrbahn fuhr, nach links auszuweichen. Einen Zusammenstoß konnte er dadurch aber nicht vermeiden.

Seiner schnellen Reaktion sei es zu verdanken, dass der Unfall nicht mit einem "massiven Einschlag in die Breitseite des querenden Wagens und schlimmeren Folgen endete", betonte Polizeihauptkommissar Michael Kernebeck. Die Unfallverursacherin und der 20-Jährige wurden nicht verletzt, An den Pkws entstand ein Schaden von insgesamt 5.500 Euro.

"Sowohl die Polizei als auch das Landratsamt Amberg-Sulzbach als untere Straßenverkehrsbehörde befassen sich bereits mit der Unfallproblematik an dieser Einmündung." Dabei stehe die Frage, "wie man den Aufmerksamkeitsdefiziten der Abbiegenden begegnet werden kann", die möglicherweise zu den drei Unfällen geführt hatten.

Zaun niedergewalzt


Ein 40-jähriger Mann wurde am Mittwochmorgen, 13. April, bei einem Verkehrsunfall in der Etzelwanger Straße leicht verletzt. Der Fahrer war gegen 4.50 Uhr mit seinem Pkw Nissan in Richtung Bahnhofstraße unterwegs.

In einer leichten Linkskurve kam er "aus bislang nicht geklärten Gründen" nach rechts von der Fahrbahn ab und walzte auf einer Länge von etwa 20 Metern die Umzäunung eines Zimmereibetriebes nieder. In einer Böschung blieb das Fahrzeug stehen. Nach dem Unfall klagte der 40-Jährige über leichte Schmerzen. Vor Ort musste er jedoch nicht medizinisch behandelt werden. Das Auto musste abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.
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