Probe-Imker und Schulbienenprojekte boomen
Verantwortung übernehmen

Bienenfachwart Alexander Titz (links), mit den Lehrkräften aus den Schulprojekten des Kreisverbandes, sowie die Schulkooperation mit dem Bienenzuchtverein Amberg mit Vorsitzenden Florian Winkler (Dritter von links) und der Freiwilligen-Agentur der Stadt Amberg zum Projekt "Amberg summt" mit Beatrice Rösch (Mitte) und den Probeimkern 2016 aus Neukirchen mit 2.Vorsitzenden Friedrich Sonntag vom Imkerverein Neukirchen-Holnstein (Zweiter von rechts). Bild: hfz

Mit dem Programm "Generation 21 - Imkern mit Zukunft" geht der Landesverband der Bayerischen Imker auch in der Schulausbildung neue Wege. Mit der Betreuung von Bienenvölkern an den Schulen werden die Kinder und Jugendlichen auch für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sensibilisiert und ihre Augen dafür in besonderem Maße geöffnet.

Holnstein. Mit dem Schwerpunkt "Schule und Bienen" startete am Freitag der Probe-Imker- und Schulprojekttag des Imker-Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg. Gastgeber in diesem Jahr war der Imkerverein Neukirchen-Holnstein mit Vorsitzendem Peter Zagel.

Kreisvorsitzender Andreas Royer hieß die zahlreichen Gäste, darunter Bürgermeister Winfried Franz aus Neukirchen, den Vorsitzenden des Bienenzuchtvereins Amberg Florian Winkler und die Lehrkräfte aus den Schulprojekten des Kreisverbandes willkommen. Royer betonte die bayernweit einmalige Kooperation und Zusammenarbeit der einzelnen Vereine des Kreisverbandes Sulzbach-Rosenberg und der Stadt Amberg.

Wichtige Bausteine


Bienenfachwart Alexander Titz, der auch als Fachbereichsleiter für die Nachwuchsarbeit im Landesverband in Bayern zuständig ist, zeigte in seinem Vortrag den Schwerpunkt und die Aufgaben in der Schulbienenhaltung. Im letzten Jahr wurden in Bayern mehr als 100 Schulen vom Landesverband betreut und vom Freistaat Bayern mit 300 Euro pro Schuljahr gefördert. Der Landesverband setzt bei der Schulimkerei auf vier wichtige Bausteine für die Schüler: das nachhaltige Denken und Handeln, den Wert unserer Bienen für die Natur zu lernen, der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Natur sowie Verantwortung, Sorgfalt und Durchsetzungsvermögen.

Für den Imkerkreisverband Sulzbach-Rosenberg sind die Schulprojekte eine verantwortungsvolle Aufgabe die eben nur in der Gemeinschaft mit den einzelnen Vereinen umgesetzt werden kann.

Hier kann Kreisvorsitzender Andreas Royer auf gut ausgebildetes Fachpersonal aus den Vereinen setzen und bietet den Pädagogen auch die Betreuung und Begleitung der Schüler durch das Bienenjahr. Dazu stellt der Kreisverband Referenten aus den einzelnen Fachbereichen, Arbeitsblätter zu den einzelnen Themenbereichen, gibt Impulse für nachhaltige Entwicklung und fördert die Integration der Bienen im Unterricht.

Im Rahmen der in diesem Jahr in Amberg ablaufenden Deutschen Meisterschaft der Jungimker nutzt die "Freiwilligen-Agentur Engagiert" in Amberg unter Leitung von Catherine Dill und Beatrice Rösch diesen Anlass, sich mit dem Stadtentwicklungsamt, dem Landesverband der Bayerischen Imker, dem Bienenzuchtverein Amberg und dem Imker-Kreisverband für die Bienen stark zu machen.

"Amberg summt"


Beim Projekt "Amberg summt" unterstützt der Kreisverband den Bienenzuchtverein Amberg mit Vorsitzendem Florian Winkler, der die Willmannschule zur Betreuung der Honigbienen übernommen hat.

Am 12. März steigt die 2. Bayerische Meisterschaft der Jungimker beim Imkerverein Cham-Willmering, und von 6. bis 8. Mai ist die Deutsche Meisterschaft der Jungimker am Bienenhof in Aschach angesetzt. Auch hier wird der Kreisverband die Veranstaltung mit seinen Betreuern unterstützen.

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Weitere Informationen:www.bienenzuchtverein-sulzbach-rosenberg.de

SchulprojekteDerzeit betreut der Imker-Kreisverband Sulzbach-Rosenberg folgende Schulen: Grundschule Illschwang, Grundschule Königstein, die Pestalozzischule in Sulzbach-Rosenberg, die Jahnschule und seit diesem Jahr auch die Krötenseeschule sowie das Erasmus-Gymnasium in Amberg.
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