Von Geburt an in Grasberg verwurzelt

Glückwünsche erreichten Johann Hauenstein (Mitte) an seinem 80. Geburtstag unter anderem von Johann Ludwig (VdK Neukirchen), Bürgermeister Winfried Franz, Helmut Richter und Dietmar Beyer von der Schützengesellschaft Neukirchen (von links). Bild: ds
Grasberg. Wer den Namen Hauenstein hört, denkt in der Region um Neukirchen an die Ockergewinnung im vergangenen Jahrhundert. Einer der Nachkommen, Johann Hauenstein , feierte am Sonntag seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar selbst grub schon nicht mehr nach der Farberde. Ihm war vom Elternhaus bestimmt, die Landwirtschaft fortzuführen.

Nach Schulbesuch und Konfirmation in Neukirchen entschied er sich für eine Lehre bei der Firma Kempf in Högen. Sein handwerkliches Geschick ergänzte er an Arbeitsplätzen bei Heumüller in Neukirchen und Faun in Sulzbach-Rosenberg, bevor er in die Maxhütte wechselte, wo er sich im Schichtdienst seinen weiteren Lebensunterhalt verdiente.

Auf der Brautschau suchte er nicht in der Ferne, sondern hatte Erfolg im Heimatort Grasberg. In seiner Gunda , mit der er 1963 vor den Traualtar trat, fand er eine zuverlässige und fleißige Ehefrau, die sich um die Landwirtschaft kümmerte, wenn er in der Schicht war. Einen Kraftakt bewältigten beide 1972 mit dem Neubau ihres Wohnhauses.

Inzwischen bereiten Gunda und Johann Hauenstein ihre Tochter, zwei Enkelkinder und ein Urenkel viel Freude. Der Jubilar ist ein ruhiger, geselliger und beliebter Zeitgenosse. Er darf sich mit seinen 80 Jahren geistiger Frische und, trotz schwerer Operationen, einer guten körperlicher Verfassung erfreuen.
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