Zum Volkstrauertag
Aufruf zu mehr Menschlichkeit

Neukirchen/Holnstein. Am Volkstrauertag wurde in Holnstein und Neukirchen der Menschen gedacht, die in bei Kriegen und Terroranschlägen, durch Flucht und Vertreibung ihr Leben lassen mussten. "Wir trauern um Millionen jüdischer Menschen, um Menschen, die aus politischen und weltanschaulichen Gründen ihr Leben lassen mussten", sagte Bürgermeister Winfried Franz.

Die Verankerung der Menschenwürde in der Gesellschaft sei die Basis dafür, den Herausforderungen bei der Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden gerecht zu werden. Mit den Menschen, die sich mitten im Spannungsfeld der Krisenregionen befinden, erhoffe man sich mehr Frieden, weniger Gewalt, weniger Zerstörung und den Abbau von Hass. "Ein bewusstes Totengedenken muss im Sinne des Volkstrauertags mit aktiver Erinnerung einhergehen." Abschließend appellierte Franz, Volkstrauer zum Handeln auf der Basis von Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Zivilcourage zu verstehen, als ein "Handeln im Sinne derer, um die wir heute trauern".
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