Vortäuschen einer Straftat und Diebstahl
Trio erfand Raubüberfall auf Spielothek

Symbolbild: dpa

Geldnot gaben drei nunmehr selbst beschuldigte Personen als Motiv für einen vorgetäuschten Raubüberfall auf eine Spielothek in der Kastengasse in Neumarkt im Oktober 2015 an.

Am 6. Oktober 2015 gegen 7 Uhr erreichte die Polizei die Mitteilung, dass ein großer, junger Mann mit einem Messer bewaffnet eine Spielothek überfallen habe. Es lief eine umfangreiche Fahndung der Polizeiinspektion Neumarkt, unterstützt durch umliegende Einsatzkräfte, an. Zudem übernahmen Ermittler der Kripo Regensburg zeitgleich die Sachbearbeitung des angezeigten Raubüberfalles. Der Täter entwendete nach Angaben der Geschädigten Bargeld. Die erste Suche nach dem vermeintlichen Räuber blieben erfolglos.

Wie die Polizeiinspektion Oberpfalz mitteilt, führte die Ermittlungsarbeit der Regensburger Kriminalbeamten in der Folge allerdings zu einer 26-jährigen
Frau aus dem Nürnberger-Land und einem Mann im Alter von 20 Jahren sowie einer zweiten Frau im Alter von 19 Jahren, beide aus dem Landkreis Neumarkt. Diesen wird nun vorgeworfen den Überfall vorgetäuscht zu haben. In ersten Vernehmungen wurde dieser Tatvorwurf bereits eingeräumt und als Motiv Geldnot genannt.

Die Ermittlungen gegen das Trio laufen nun wegen des Vortäuschens einer Straftat und Diebstahl, da bei dem fingierten Überfall mehrere hundert Euro entwendet wurden.
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