ArGe Jugend verteilt Zuschüsse für Nachwuchsarbeit
Über 7500 Euro für Vereine

Freizeit
Neunburg vorm Wald
09.03.2016
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Über 3000 Kinder und Jugendliche haben im Sommer die Angebote im Ferienprogramm der ArGe Jugend genutzt. Bei der Vollversammlung der angeschlossenen Vereine stand der Zuschussplan im Blickpunkt. Eine Gruppe wurde neu aufgenommen.

Seit mittlerweile 30 Jahren existiert die Arbeitsgemeinschaft (ArGe) Jugend. 38 von 55 Stimmberechtigten waren zur Vollversammlung in den Gasthof Sporrer gekommen, die zunächst einstimmig für die Aufnahme des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins Ober- und Mitterauerbach stimmten. Vorsitzender Markus Kurz hatte die Gruppierung vorgestellt, die seit 2012 Kinder- und Jugendarbeit betreibt. 20 Kinder und Jugendliche sind in der Gruppe "Wühlmäuse" engagiert.

15 Vereine ohne Antrag


Hauptpunkt der Tagesordnung war die Verabschiedung des Zuschussplans. Laut ArGe-Vorsitzendem Georg Keil seien 28 Förder-Anträge gestellt worden, der Zuschussplan weise ein Gesamtvolumen von 7569 Euro auf. Keil bedauerte, dass 15 Vereine keinen Antrag auf Fördermittel gestellt haben. Stellvertreter Stefan Dirnberger nutzte die Gelegenheit, um die Richtlinien für die Verteilung der Zuschüsse zu erörtern.

Die Vollversammlung wurde außerdem für eine Bilanz und Vorschau des Jugendferienprogramms genutzt. Im vergangenen Sommer, so Keils Einschätzung, sei erneut "ein Programm der Superlative" erstellt worden, um die Ferienlangeweile einzudämmen. Insgesamt wurden 176 Veranstaltungen in Stadt und Umland, davon 20 im VG-Bereich angeboten. Die Teilnehmerzahl lag bei rund 2900, im Vorfeld seien 1800 Programmhefte verteilt worden.

Für heuer soll der Ferienkalender mit Hochglanz-Seiten und weiteren Bildern aufgewertet werden. Jugendbeauftragter Harald Klatzka wies darauf hin, dass am 31. Mai Anmeldeschluss für die Veranstaltungen in diesem Jahr ist. Außerdem sei angedacht, die Anmeldeformulare zu überarbeiten und die Rückmeldung zukünftig online abzuwickeln. Um Terminüberschneidungen auszuschließen, sollen die Vereinsvertreter künftig angeben, ob die Veranstaltungen verschiebbar sind. Dies auch im Hinblick auf eine Entzerrung der Termine. Denn laut Klatzka fänden die Veranstaltungen zu Ferienbeginn gehäuft statt, doch zum Ende der schulfreien Zeit seien die Programmpunkte meist dünn gesät.

Kreative Ideen


Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Martin Birner bei allen Verantwortlichen des Ferienprogramms, die ihre Freizeit in dieses Projekt stecken und mit kreativen Ideen alle Jahre ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen.

ZuschussplanGesamtvolumen: 7569 Euro (im Vorjahr 7719,32 Euro)

Die Mittel werden wie folgt verteilt: Besondere Aktivitäten: 4360 Euro; Jugendfreizeiten: 1826 Euro; Jugendbildungsmaßnahmen: 920 Euro; Beschaffung von Arbeitsmaterial: 263 Euro; Internationale Jugendbegegnungen: 200 Euro. (agr)
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