Neue Attraktionen mit Rampe, Hügel und Wellenbahnen in Neunburg
Dirt-Bike-Park auf Erfolgsspur

ArGe-Jugend-Vorsitzender Georg Keil, die Initiatoren Marco Vetter und Andreas Kibat, Architekt Michael Steidl, sowie Sportbeauftragter Herbert Wartha und Jugendbeauftragter Harald Klatzka (von links) befassten sich intensiv mit dem Thema "Dirt-Bike-Park." Bild: agr
Freizeit
Neunburg vorm Wald
23.11.2016
204
0

Beim Ideenaustausch für den geplanten Dirt-Bike-Park wurden sehr viele Anregungen aufgegriffen. Bis zum Frühjahr 2017 sollen die Weichen soweit gestellt sein, dass der Spatenstich erfolgen kann. Der Standort beim Stadtpark ist jedenfalls schon gesichert.

Hinter der Idee "Dirt-Bike-Park" stehen federführend Georg Keil als Vorsitzender der ArGe Jugend, der städtische Jugendbeauftragte Harald Klatzka, Sportbeauftragter Herbert Wartha, Architekt Michael Steidl sowie die beiden Initiatoren Marco Vetter und Andreas Kibat.

Bei einem Treffen zum Ideenaustausch im Pfarrheim erinnerte ArGe-Vorsitzender Keil, dass junge begeisterte Mountainbike-Enthusiasten schon seit fünf Jahren versuchen, einen Dirt-Bike-Park zu realisieren. Die Jugendlichen haben sich mit diesem Anliegen an die Arge Jugend und an die Stadt gewannt, um ein passendes Areal zu finden.

Standorte untersucht


Doch die Suche gestaltete sich schwierig: Es wurden verschiedene Standorte untersucht, die letztlich alle wieder aus verschiedenen Gründen verworfen wurden. Nach einer Unterschriftenaktion von rund 50 Kindern und Jugendlichen, die unbedingt eine solche Anlage wollen, wurde noch einmal ein Versuch unternommen. Dank dem Verständnis des Eigentümers konnte nun in der Nähe zum Stadtpark (NT berichtete) ein passendes Areal gefunden wurden. Für Georg Keil war sehr beeindruckend, wie viel Arbeit die Jugendlichen in die Vorentwürfe investiert hatten. Sie haben sich außerdem bereit erklärt, tatkräftig bei der Umsetzung mitzuhelfen. Ziel ist, dass der Wunsch bereits im Frühjahr in Erfüllung geht, und auf dem Gelände am Fuß- und Radweg zum Schulzentrum der Spatenstich für eine attraktive Strecke erfolgen kann.

Architekt Michael Steidl hatte die bisherigen Ideen zu Papier gebracht. Das Konzept sieht vor, dass mehrere Erdhügel in unterschiedlichen Höhen entstehen, außerdem eine Steilkurve und ein Startrampe. Die Anlage soll so konzipiert sein, dass sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Dirt-Biker etwas dabei ist.

Der Planer verdeutlichte anhand einer Skizze dass das 7000 Quadratmeter große Areal eine Eingrünung erhalten wird und außerdem Teilflächen für Zuschauer zur Verfügung stehen werden, um die rasanten Fahrten mitzuverfolgen. Ebenfalls mit eingeplant werden soll unter anderem ein "Foampit", eine mit Schaumstoffwürfel gefüllte Wanne, damit Sprünge trainiert und mögliche unsanfte Landungen verhindert werden können. Zur Verdeutlichung der Thematik stellten die Initiatoren Marco Vetter und Andreas Kibat Anlagen in Zürich und Barcelona mit Fotos und Video-Einspielungen vor.

Eigenleistung gefragt


Der Arge-Vorsitzende rief noch in Erinnerung, das der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss bereits das O.k. für den Dirt-Bike-Park gegeben habe. Die Kosten sollen im Haushalt 2017 eingeplant werden. Nur wenige Schritte weiter soll, noch vor dem nächsten Osterfest, die Inbetriebnahme der neuen Skateranlage erfolgen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.