Tourismusverein zieht Bilanz und blick in die Zukunft
Als Urlaubsregion gut aufgestellt

Joachim Häring, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Oberpfälzer Seenland (rechts), stellte die Freizeitmöglichkeiten in der wasserreichsten Region der Oberpfalz vor und erläuterte die Entwicklung des neuen Logos. Bild: weu
Freizeit
Neunburg vorm Wald
29.03.2016
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"Die Touristen kommen, weil sie bei uns gut empfangen werden und ein Stück Lebensqualität bekommen", lobte Zweite Bürgermeisterin Margit Reichl. Mit dieser Strategie stieg die Übernachtungszahl in Stadt und VG-Gemeinden im Vorjahr auf über 117 000.

Bei der Jahreshauptversammlung des Tourismusvereins sah die stellvertretende Bürgermeisterin in der schönen Landschaft und den vielen Freizeitmöglichkeiten die Hauptgründe für das Neunburger Land als attraktive Urlaubsregion. Markus Greiner, Vorsitzender des Tourismusvereins mit seinen 106 Mitgliedern, ging in seinem Bericht besonders auf das Sautrogrennen mit Wasserrutsche ein, das mit 22 Teams und 200 Gästen mittlerweile zu den Höhepunkten zählt. Auch die Führungen durchs Kulzer Moos erfreuten sich großer Beliebtheit. Ein wichtiges Medien zur Informationen sei der städtische Newsletter. Gastronomieangebote auf einen Blick zeige die Internetplattform www.neunburg-essen.de.

Regionale Karte spielen


Greiner machte bei den Vermietern Werbung für die Möglichkeiten der Online-Buchung, an der sich gegenwärtig nur 20 Prozent der Anbieter von Unterkünften beteiligen. Auch überregional wurden Veranstaltungen zum Tourismus besucht, um neue Trends aufzuspüren. Die Vermarktung regionaler Produkte sowie die Möglichkeit, Ruhe und Stille zu genießen, gehörten zu den Trümpfen, die man herausstellen sollte.

Einen Überblick über das Oberpfälzer Seenland gab der Geschäftsführer des Zweckverbandes, Joachim Häring. Als wasserreichste Region in der Oberpfalz sei man für Familien bestens aufgestellt. Segeln, Wasserski, Baden, aber auch Wandern, Minigolf und weitere Freizeitmöglichkeiten bieten ideale Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub. Er erläuterte den Werdegang des neuen Logos, das sich als Marke etablieren soll. Mit neuer Beschilderung und überarbeiteten Wanderwege wolle man den Gästen noch mehr entgegenkommen.

Steigende Übernachtungszahlen verzeichnete Werner Dietrich, der Leiter der Tourist-Information. Von den 117 500 Übernachtungen in der Stadt Neunburg und den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft entfallen gut 97 000 auf gewerbliche Betriebe, 8600 auf Privatvermieter. Erfreulich sei das steigende Interesse an den Gästeführungen.

Vorfreude auf BR-Radltour


Dietrich stellte das Förder-Projekt für ein deutschlandweit einheitliches Radwegnetz vor. Mit der Installation von Ladestationen für E-Bikes (Stadtpark, Tourist-Information, Gasthof Sporrer und Panoramahotel am See) werde auch den Radtouristen entsprochen. Als Höhepunkt bezeichnete er die BR-Radltour, die am 1. August mit einer riesigen Fete im Erlebnisbad gefeiert wird. Neben 1000 Radfahrern erwarte man etwa 6000 Gäste am Abend. "Das wird ein unwahrscheinlicher Imagegewinn für die Stadt", freute er sich, werden doch Funk und Fernsehen darüber berichten.

Dietrich stellte das einheitliche Erscheinungsbild der Neunburger Prospekte vor und wies auf markante Veranstaltungen für 2017 hin. Von großer Bedeutung für den Tourismus sei die 1000-Jahr-Feier, die mit einer breiten Palette an Veranstaltungen, über das ganze Jahr verteilt, ein großer Publikumsmagnet werden wird.

Über die Auswirkungen auf den Fremdenverkehr durch die geplante Wasserkraftanlage bei der Vorsperre des Eixendorfer Stausees hielt Robert Bäumler einen Vortrag. Da es zur Vernichtung der Lebensräume von Fischen und Muscheln komme, sei eine Einbuße im Fremdenverkehr zu befürchten.
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