Weiterhin als Ratgeber geschätzt

Die Vorstandsmitglieder der Kolpingfamilie Neunburg würdigten den langjährigen Vorsitzenden Franz Beer (vorne, Zweiter von rechts) für seine jahrzehntelangen Verdienste. Bild: agr
Freizeit
Neunburg vorm Wald
28.06.2016
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Bei ihrem Begegnungstag im "Seminarium" in Untermurnthal stellte der Vorstand der Kolpingfamilie (KF) eines der verdientesten Mitglieder in den Mittelpunkt: Der frühere Vorsitzende Franz Beer hatte den Verein über Jahrzehnte hinweg geprägt.

Vor kurzem feierte Beer seinen 80. Geburtstag, dies nahmen die KF-Vorstandsmitglieder zum Anlass für eine besondere Würdigung. "Er hat die Kolpingfamilie Neunburg geformt und geprägt", betonte Leitungsmitglied Stephan Meier. Dabei wollte Beer eigentlich nie als Leitfigur, sondern vielmehr als ein "Diener Gottes" dastehen und generationsübergreifend als Ideengeber wirken.

Im Alter von 17 Jahren war Beer in die Kolpingsfamilie eingetreten, war von 1959 bis 1962 Senior und bis 1972 Altsenior. Ab 1972 übernahm er für über 25 Jahre das Ehrenamt des Vorsitzenden. In dieser Zeit brachte er die Kolpingpatenschaft mit Sterzing (Südtirol) auf den Weg, und war auch stets Ansprechpartner für den damaligen Spielmannszug.

Ehrenvorsitzender


Es sei ihm stets wichtig gewesen, jungen Leuten eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Aufgrund seines rastlosen Handelns verlief ihm die KF Neunburg 1997 den Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. In dieser Funktion begleitet er seine Kolpingfamilie heute noch mit Rat und Tat.

Mehr Projektarbeit


Der Begegnungstag war erforderlich geworden, weil bei der kürzlichen Vorstandswahl der KF neue Mitglieder in dieses Gremium aufgenommen wurden. Dabei wurde besprochen, das es künftig mehr Projektarbeit in den verschiedenen Sachgruppen geben wird. Außerdem war es ein Anliegen der Mitglieder, die Kinder- und Seniorenarbeit zu forcieren, aber auch mit neuen Ideen zu beleben.
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