1. Neunburger Oscar-Nacht begeistert die Besucher
Für "Goldfinger" nominiert

Preiswürdig: Drei Stunden lang bot die Stadtkapelle bei ihrer ersten Neunburger Oscar-Nacht ein Feuerwerk an bekannten Filmmelodien. Bilder: sns (3)
Kultur
Neunburg vorm Wald
22.02.2015
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So eine Veranstaltung kann man nur alle zehn Jahre machen! Treffender hätte es ein begeisterter Besucher der 1. Neunburger Oscar-Nacht nicht formulieren können. Die Stadtkapelle spielte drei Stunden lang Musikstücke, die mit dem begehrten Preis ausgezeichnet wurden.

Die Schwarzachtalhalle war seit zwei Wochen ausverkauft. Bereits um 18 Uhr öffneten sich die Türen und die Besucher strömten auf einem "roten Teppich" in die Halle. Im Foyer wurden sie von Darstellern der "Star Wars" empfangen. Wer Lust hatte, konnte sich mit "Darth Vader", "Yoda", "Boba Fett", "Leia Organa" und "Han Solo" eine bleibende Erinnerung "schießen" lassen.

Filmausschnitte

Die Gruppe kam aus Nürnberg und trat auch in den Pausen mit einigen Einlagen auf. In diesem Jahr findet ein Gegenbesuch der Stadtkapelle in Nürnberg statt. Links von der Bühne war eine riesige Leinwand aufgebaut, wo die Besucher zeitgleich mit der musikalischen Darbietung entsprechende Filmausschnitte und Landschaftsaufnahmen sehen konnten Mit der "20th Century Fox Fanfare", komponiert von Alfred Newman wurde das Konzert eröffnet. Diese Darbietung erinnerte an eines der sechs wichtigsten Filmstudios in Amerika. Es folgten Stücke von James Bond aus den Filmen "Goldfinger" und "Robin Hood", danach die Filmmusik von "Miss Marple", der unvergessenen britischen Detektivin und "Backdraft". Dieser Film war allen Feuerwehrmännern und -frauen gewidmet, die buchstäblich "durchs Feuer gehen". Bei der Filmmelodie von "Schindlers Liste" war Geiger Oliver Hien mit von der Partie. Der Film erinnerte an die von Oskar Schindler geretteten 1000 Juden vor dem Naziregime. "Titanic", mit elf Oscars lange Zeit der erfolgreichste Film von James Cameron, sowie "Star-Wars-Fanfare" mit den eingangs erwähnten Darstellern und Melodien aus "Fluch der Karibik" beendeten den ersten Teil des Abends.

"Blues Brothers" eröffnen zweiten Teil

Während der Pause bot die Gastronomenfamilie Heizler leckere Snacks an. Mit "Minnie the Moocher", einer Gesangsdarbietung von Herbert Hauser, der gekonnt in die Rolle der "Blues Brothers" schlüpfte, wurde der zweite Teil eröffnet. Durch den wilden Westen ging es mit der allen bekannten Filmmusik von "Winnetou" und "The Magnificent Seven" den glorreichen Sieben von 1960. Hier wurden vor allen die älteren Besucher an Yul Bruner, Charles Bronson und Steve McQueen erinnert. Die jugendlichen Besucher erinnerten sich mit "Lion King", dem König der Löwen an Simba, Mufasa und Scar. "Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten" und der "River-Kwai-Marsch", bei dem alle zum Mitpfeifen und Mitklatschen aufgefordert waren, beendeten den Abend. Tosender und langanhaltender Applaus zwangen die Musiker um Dirigent Anton Lottner zu zwei Zugaben, die mit "Gabriellas Song" - gesanglich umrahmt von Romy Börner und "Always look on the Bright Side of Life" gespielt wurden.

Oscar für Dirigenten

Am Ende bedankte sich Vorsitzender Roman Sorgenfrei bei allen Musikanten für die zahlreichen Proben und bei den Gastmusikanten mit einem Geschenk. Unter kräftigem Applaus wurde Anton Lottner von "seiner" Stadtkapelle überrascht: Birgit Kroner überreichte einen Oscar für den "besten Dirigenten". Nach dem Konzert fand im Foyer der Schwarzachtalhalle noch eine "After-Show-Party" statt. Hier konnte man sich bei einem gemütlichen Plausch über die alten und neuen Filmzeiten unterhalten. Mit Cocktails und amerikanischem Fingerfood und Burgern dauerte dies für viele Gäste bis spät in die Nacht.
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