Grand-Prix Sängerin Astrid Harzbecker begeistert Publikum
Zuhörer mit Stimme gebannt

Mit viel Applaus wurden Sängerin Astrid Harzbecker und ihr Ehemann, der Konzertpianist und Komponist Hans-Jürgen Schmidt, beim Konzert in der evangelischen Kirche bedacht. Bild: sns
Kultur
Neunburg vorm Wald
22.02.2016
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Beim Anblick des vielköpfigen Publikums strahlte Sängerin Astrid Harzbecker über das ganze Gesicht. Zusammen mit ihrem Mann, dem Konzertpianisten und Komponisten Hans-Jürgen Schmidt, gestaltete die Künstlerin ein gut eineinhalbstündiges Konzert mit neu arrangierten Kirchenliedern.

Die aus Riesa stammende Sängerin, Diplom-Musikpädagogin und Gewinnerin des Grand Prix der Volksmusik im Jahr 2000 überzeugte mit einer klaren und schönen Stimme und zog das Publikum in ihren Bann. Mit "Alles Große liegt im Kleinen" und "Sehnsucht heißt das alte Lied der Taiga" stimmte sie die Gäste auf den Abend ein.

Auch Hans-Jürgen Schmidt zeigte eindrucksvoll sein Können am E-Piano, als er unter anderem russische Volksweisen lebhaft und experimentell interpretierte. "Wir haben uns beide der Musik verschreiben" erzählte die Sängerin, die seit 1989 mit Schmidt verheiratet ist. Viele der dargebotenen Lieder stammten aus seiner Feder. Großen Wert legen beide Künstler darauf, den Menschen das Wort Gottes in Form von Musik näher zu bringen.

Im Gespräch verrieten die Künstler, dass Harzbecker katholisch und Schmidt evangelisch sei, dass aber beides gut zusammenpasse - eine Ökumene nach Noten sozusagen. Beide versicherten, dass das Repertoire bei den Auftritten jedes Mal anders gestaltet sei und nie das gleiche Programm "abgespult" werde.

Im weiteren Verlauf des Konzerts interpretierte Astrid Harzbecker auch den Rat ihrer Mutter "Wer Gott vertraut, der hat auf keinen Sand gebaut" musikalisch. Gänsehaut verspürten die Zuhörer bei Schuberts "Ave Maria" und bei "Morgenrot", einem ihrer größten Hits. Das von Wolfgang Amadeus Mozarts komponierte Wiegenlied "Schlaf mein Prinzchen" sang die Künstlerin mit Hingabe und dunklem Timbre in der Stimme. Nach dem Konzert wurden Zugaben gefordert, die das musikalische Ehepaar mit den Stücken "Wenn ich ein Glöcklein wär" und "Guten Abend, gut Nacht" gerne erfüllte.
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