"Pumpkin" trifft "Auszogne"

Diese Kürbis-Exemplare gab es als pfiffig bemalte Dekoration zu erwerben. Bild: pko
Kultur
Neunburg vorm Wald
23.09.2016
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Für Kürbisse passte das Wetter heuer besonders gut. Zuerst hat es viel geregnet, und dann war es trocken. Das Ergebnis war im Heimatmuseum in Seebarn zu bestaunen.

Neunburg-Seebarn. So präsentierte Fachfrau Claudia Falk die Ernte in Form von prächtigen Exemplaren verschiedenster Kürbissorten. Gepflanzt und gezogen wurden sie alle von ihrem Vater Josef Hösl, der die richtige Hand dafür hat. Bei der "Kürbis- und Küchelbörse", dem bekannten "KüKü" im Bäuerlichen Heimatmuseum Oberpfälzer Wald in Seebarn, drehte sich wieder alles um diese beiden Köstlichkeiten.

In allen Formen


Im Ranklhof lagen die Kürbisse aufgereiht und warteten auf ihre Käufer. Ob als Deko, zum Schnitzen für Halloween oder für eine köstliche Kürbissuppe, die Sortenauswahl war riesengroß. Für gruselige Gesichter eignete sich hervorragend ein "Pumpkin" mit seiner etwas härteren Schale. Für Suppen empfahl Claudia Falk den "Langen von Nizza", weil der "geschmacklich einfach der beste ist". Neben den bekannten Vertretern wie "Hokkaido" oder "Butternut" gab es als neue Sorte den "Thelma Sanders", einen süßen Eichelkürbis.

Fast 1000 "Auszogne"


In der Museumsküche produzierte Margarete Zwicknagel mit jungen Nachwuchsbäckerinnen Küchel am laufenden Band. Fast 1000 "Auszogne" wurden sofort zum Kaffee verspeist oder mit nach Hause genommen. Herbstliche Dekoration, Schmuck, Imkereierzeugnisse und schöne Handarbeiten fanden ebenfalls reichlich Abnehmer, denn das Wetter ermöglichte es, dass wieder zahlreiche Besucher beim "KüKü" im Heimatmuseum vorbeischauten.
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