Stadtkapelle begeistert mit Konzertabend
1:0 für die Burghofserenade

Nach der Pause hatte die Neunburger Böhmische ihren ersten offiziellen Auftritt.
Kultur
Neunburg vorm Wald
28.06.2016
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"1:0 für die Blasmusik! 3:0 für Deutschland!": Treffender hätten es die Verantwortlichen der Neunburger Stadtkapelle am vergangenen Sonntag nicht formulieren können.

Trotz des gleichzeitig stattfindenden Achtelfinalspieles der Deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Frankreich fand die 23. Burghofserenade vor vollbesetzten Tribünen statt. Dabei brannten das Jugendorchester, die Neunburger Böhmische und die Stadtkapelle selbst wieder ein Feuerwerk ihres musikalischen Könnens ab.

Den Auftakt bildete das aus 20 Musikerinnen und Musikern bestehende Jugendorchester unter der Leitung von Dirigent Markus Held. Die "Jungen" ernteten für die Darbietungen "El Dorado", "Das Erwachen der Macht" von den Star Wars, "Can yo feel the love tonight" der Filmmelodie vom Simba, dem kleinen Löwen sowie dem Konzertmarsch "Transformers" zahlreichen Applaus und zeigten, dass für Nachwuchs ausreichend gesorgt ist.

Die Stadtkapelle Neunburg unter Leitung von Dirigent Anton Lottner begann mit "Furchtlos und treu", einem über 100 Jahre alten Konzertmarsch. Mit "Ross Roy" entführten die Musiker die Besucher nach Australien und mit dem Stück "Paidushko" in die Balkanregionen. Vor der Pause ging es mit "destellos del alba" noch nach Spanien bevor "Lord oft he dance", eine Komposition von Ronan Hardiman den ersten Teil des Abends beschloss. Nach der Pause hatte die Neunburger Böhmische ihren ersten offiziellen Auftritt.

Mit Nieselregen


Unter der Leitung von Dirigent Markus Held, der zusammen mit Maria Schmidt auch für den Gesang verantwortlich zeichnete, spielte die aus 20 Musikern bestehende Kapelle den "Egerländer Musikantenmarsch" und den Walzer "Eva-Marie" von Ernst Mosch. "Die Geile Mucke" von Alexander Pfluger und "Wir Musikanten" von Kurt Gäble bildeten den Abschluss dieser Premiere. Sorgenvolle Blicke nach oben und einsetzender Nieselregen liesen die Stadtkapelle nicht davon abhalten, mit der Swingmelodie "There's no business like show business", den "sax swingers" und dem "Watermelon Man" das Programm fortzuführen.

Zwei Zugaben


Mit "Hair" von Galt Mac Dermot endete die diesjährige Serenade. Obwohl schon ziemlich nass und die wertvollen Instrumente bereits verpackt zeigte sich Dirigent Anton Lottner kämpferisch. "Wir ziehen das jetzt durch". Damit meinte er zwei geforderte Zugaben. Zum ersten die Liebesmelodie von Reinhard Fendrich "Weilst a Herz hast wia a Bergwerk" und zum Abschluss den "Regimentsländermarsch".
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