Stefanie Mauerer zeigt "LichtKlangArt" beim Kunstverein
Wenn Klänge beim Heilen helfen

Interessiert verfolgten die Gäste im "Hussitenkeller" die Ausführungen von Stefanie Mauerer über die Schwingungen von Klangschalen. Bild: weu
Kultur
Neunburg vorm Wald
04.06.2016
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Zu einer Reise in die Welt der Schwingungen nahm Diplom-Religionspädagogin und Klangschalen-Therapeutin Stefanie Mauerer die Gäste im "Hussitenkeller" mit. Die Veranstaltung "LichtKlangArt" des Kunstvereins verdeutlichte, wie Töne und Frequenzen auf den Organismus wirken.

Jürgen Zach, der die Blauen Montage des Kunstvereins "Unverdorben" koordiniert, begrüßte die Zuhörer. "Wo schwingt ihr gleich? Was habt ihr gemeinsam?" Mit dieser Aufforderung bat die Referentin, die seit fünf Jahren eine Klangpraxis in Neunburg betreibt, das Publikum, mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Nachdem die Erfahrungen gesammelt worden waren, fasste Stefanie Mauerer zusammen: "Die Schwingungen, die unseren eigenen entsprechen, werden bevorzugt."

Die erfahrene Therapeutin, die auch als Bildungsreferentin im Kloster Ensdorf tätig ist, ließ das Publikum eigene Erfahrungen machen, indem sie verschiedene Klangschalen und einen Gong anschlug. Einige Teilnehmer stellten sich in eine große Klangschale und berichteten, was sie beim Anschlagen gespürt haben.

Der Versuch, den ein japanischer Professor gemacht hatte, verdeutlichte, dass selbst Wasser auf unterschiedliche Musik reagiert: Wurde es mit Musik von Bach oder Beethoven beschallt und eingefroren, entstanden schöne Kristalle, bei Heavy-Metall-Musik entwickelten sich gar keine Wasserkristalle. Auch die Wirkung von positiven und negativen Worten konnten die Gäste am eigenen Leib spüren. Atmung und Herzschlag veränderten sich dadurch.

Bei einer Bild-Betrachtung machte Mauerer deutlich, dass die Aussagen dazu von der eigenen Befindlichkeit abhängen. Bei guter Grundstimmung würde man eher positive Erfahrungen machen als bei negativem Befinden. Mit Hilfe des intuitiven Malens und der Wirkung von Klangschalen könnten Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden. Anhand von Beispielen aus ihrem Alltag als Therapeutin machte sie diese heilende Wirkung deutlich. Abschließend bedankte sich Kunstvereins-Vorsitzende Beate Seifert bei der Fachfrau.
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