600 Stunden an Bädern und Seen - Wasserwacht-Ortsgruppe zieht Bilanz - Zehn Prozent mehr ...
"Wir sind im Wasser zu Hause"

Für 35 Jahre bei der Wasserwacht ist Georg Hoffmann (mit Urkunde) geehrt worden. Dazu gratulierten (von links) Bürgermeister Martin Birner, BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun, Kreisvorsitzender Max Fröhler, Vorsitzender Christian Blend und Technischer Leiter Udo Schacknies. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
04.03.2015
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Der Sicherheit rund ums nasse Element gilt ihr besonderes Augenmerk. Rund 600 Stunden war die Ortsgruppe der Wasserwacht im Vorjahr allein im Erlebnisbad sowie im Hallenbad und am Eixendorfer See im Einsatz.

"Wir sind im Wasser zu Hause", stellte Vorsitzender Christian Blend in der Jahresversammlung fest. In seiner Einführung verdeutlichte er die Vorteile eines regelmäßigen Schwimmunterrichts. Doch zu häufig würden kommunale Schwimmbäder aus finanziellen Gründen geschlossen und vielmehr auf reine "Spaßbäder" gesetzt. In seinem Tätigkeitsbericht belegte Blend 378 Wachstunden im Hallen- und Erlebnisbad. Weitere 220 Stunden erbrachten die Aktiven an den Wochenenden am Eixendorfer Stausee zur Regatta-Begleitung sowie bem Ausbildungswochenende am Steinberger See. Zusätzlich standen 45 Trainingsabende an, übte die Rettungsmannschaft der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) monatlich in einzelnen Teilschritten den komplette Ablauf eines Alarmeinsatzes.

An den Schwimmkursen im Frühjahr und im Herbst hatten 90 Kinder teilgenommen. Auch Dank der intensiven Jugendarbeit in der Bambinigruppe sei der Mitgliederstand auf 280 Personen gestiegen, ein Zuwachs von 10 Prozent in den vergangenen drei Jahren. Höhepunkte im Jahreskalender waren der Kinderfasching in der Schwarzachtalhalle, das 24-Stunden-Schwimmen, die Wandertour zum Stausee mit Anschwimmen, Ausflüge in Zoo und Kletterpark sowie die Fackelwanderung.

Technischer Leiter Udo Schacknies hatte ein Mitgliederdurchschnittsalter von 25 Jahren errechnet, auch das sei ein Beleg für die gute Nachwuchsarbeit. Die SEG war zu sieben Einsätzen, darunter Vermisstensuche und Gebäudeeinsturz, ausgerückt. Auf dem Übungsplan standen Themen wie Grundlagen zum Wasserrettereinsatz, Tätigkeiten mit dem Motorboot sowie eine gemeinsame Übung mit dem Technischen Hilfswerk. Mehrere Mitglieder legten Rettungsschwimmabzeichen in Gold, Silber und Bronze ab. Um für künftige Hochwasser-Einsätze besser gerüstet zu sein, wurden Wasserretter- und Trockentauchanzüge, eine Schleifkorbtrage und ein Spinboard neu angeschafft. Im vierten Quartal 2015 stehe die Umrüstung auf den Digitalfunk an.

BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun stellte die Arbeit der Ortsgruppe lobend heraus. Wasserwacht-Kreisvorsitzender Max Fröhler bedankte sich schon jetzt bei der Stadt Neunburg, dass am 14. März im Hallenbad der Rettungsschwimmwettbewerb über die Bühne gehen kann. Für Bürgermeister Martin Birner ist die Wasserwacht mit ihren Einrichtungen und dem Engagement ihrer Mitglieder auf der Höhe der Zeit. Es spreche für den Verein, wenn sich so viele junge Leute für die Tätigkeit der Wasserretter begeistern lassen.

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Weitere Informationen im Internet:

http://www.neunburg.wasserwacht.de
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