Ab dem Frühjahr Umbauarbeiten an der Adenauer-Straße
Von der Insel zur T-Kreuzung

Lokales
Neunburg vorm Wald
05.11.2014
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Im nächsten Frühjahr erhält die "Männerkreuzung" ein neues Gesicht. Der Einmündungsbereich von Söltl- und Dorrerstraße in die Konrad-Adenauer-Straße wird umgebaut und neugestaltet. Die bisherige Verkehrsinsel verschwindet.

Im Gasthof Sporrer stellten die Vertreter des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach, Baudirektor Gottfried Weishäupl und Projektleiter Eduard Gleich, die Planung vor. Laut Weishäupl seien auf der als Staatsstraße gewidmeten Konrad-Adenauer-Straße täglich 10 000 Fahrzeuge unterwegs. Die bisherige Gestaltung sei dafür "nicht mehr ganz so optimal". Vorgesehen ist, dass auf der Staatsstraße in Fahrtrichtung Jobplatz ein Linksabbiegestreifen eingebaut wird, die Rechtskurve soll im Innenbereich verbreitert werden.

Die bisherige Verkehrsinsel hat ausgedient, dafür entsteht eine Einmündung in T-Form. Auch die sichere Querung für Fußgänger und Radfahrer werde möglich. Gleich miterledigt wird die Erneuerung der Deckschicht bis zur Einmündung Neukirchner Straße/Am Bügerl. Stadt, Stadtwerke und Nord-Ost-Gruppe nutzen die Gelegenheit, um Kanal-, Wasser-, Strom- und Gasleitungen zu erneuern und Leerrohre für die künftige DSL-Versorgung zu verlegen.

Das Projekt wird noch heuer ausgeschrieben, gleich im neuen Jahr soll der Auftrag vergeben werden. Der Beginn der Arbeiten ist für März/April vorgesehen. Projektleiter Eduard Gleich versicherte Anwohnern und Geschäftsleuten, dass der Baustellenbereich immer von einer Seite befahrbar bleibe. Lediglich für ein Wochenende, wenn die Einfahrten zu Dorrer- und Söltlstraße angeglichen werden, sei die Zufahrt nur über die Aschenbrennerstraße möglich. Auch Baudirektor Weishäupl erwartete "höchstens tageweise Einschränkungen", die Baufirma werde die Anlieger rechtzeitig informieren. Während den Arbeiten an der Staatsstraße werde der Verkehr für ein paar Wochen über die Umgehung im Industriegebiet geführt. Bis Ende Juni soll das Projekt über die Bühne sein.

Die Projektkosten belaufen sich allein für den Straßenbau auf 400 000 Euro, 120 000 Euro muss die Stadt übernehmen, sie erhält dazu einen Zuschuss von 60 Prozent. Für die neuen Gehwege wird mit bis zu 50 000 Euro gerechnet. Bürgermeister Martin Birner erklärte, dass sich die Anwohner bei Fragen jederzeit im Rathaus melden könnten.
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