Anbau und Technik: Bayernwerk investiert in Neunburg
Fürs Netz nachrüsten

Das Mittelspannungs- und Gasnetz ist rund um die Uhr im Blick: 50 Mitarbeiter umfasst die Betriebsmannschaft der Bayernwerk-Netzleitstelle in Neunburg. Bis zum Jahresende sollen die Räumlichkeiten im neuen Erweiterungstrakt zur Nutzung bereit sein. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
09.10.2015
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Rund drei Millionen Euro investiert das Bayernwerk in seine Netzleitstelle in Neunburg. Neben einem rund 200 Quadratmeter großen Anbau, wird auch die Systemtechnik auf den neuesten Stand gebracht.

Die Leitstelle, die das etwa 48 000 Kilometer lange Mittelspannungsnetz des Bayernwerks überwacht und regelt, stellt sich damit auf weitere Herausforderungen und neue Aufgaben bei Fortschreiten der Energiewende ein. Etwa eine Million Euro wird der Erweiterungstrakt kosten, in dem unter anderem Platz für acht Mitarbeiter sowie einen Besprechungsraum geschaffen wird. Laut Wolfgang Tauber, Leiter Netzführung beim Bayernwerk, soll der Anbau bis zum Jahresende bezugsfertig sein.

Zusätzlich steckt der Stromerzeuger weitere Millionen in neue Systemtechnik. Damit soll künftig sowohl von der Leitstelle in Neunburg als auch von der Leitstelle in Dachau auf das gesamte Prozess-Netzwerk zugegriffen werden können. "Das komplette Stromnetz könnte dann von beiden Standorten aus abgerufen, überwacht und gesteuert werden", so Wolfgang Tauber. (Seite 38)
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