Arbeiten an Ortsdurchfahrt beginnen eine Woche später
Baulärm in Kröblitz

Im Verlauf der Kreisstraße SAD 48 wird die Ortsdurchfahrt von Kröblitz auf Vordermann gebracht. Am Montag, 8. Juni, beginnen die Bauarbeiten, die nach Auskunft des Landratsamtes Schwandorf rund vier Monate dauern werden. Während dieser Zeit darf der Anliegerverkehr noch rollen, der Durchgangsverkehr wird weiträumig umgeleitet. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
28.05.2015
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Der Landkreis steckt Geld ins Straßennetz: Rund 600 000 Euro kostet der Ausbau der Kreisstraße SAD 48 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Kröblitz. Der ursprünglich vorgesehene Beginn der Bauarbeiten verschiebt sich allerdings um eine Woche.

Nicht wie berichtet am kommenden Montag, 1. Juni, sondern erst am Montag, 8. Juni, wird das Bauunternehmen Hilz aus Spiegelau die Arbeiten aufnehmen. Wie Hans Prechtl, Pressesprecher des Landratsamtes, am Donnerstag auf NT-Anfrage mitteilte, geht es dabei um die Sicherstellung einer "vernünftigen Umleitung". Nachdem für die geplante Umfahrung die Strecke über Seebarn vorgesehen ist, dort aber bis in die nächste Woche noch eine Baumaßnahme im Straßenbereich läuft, fiel die Entscheidung zur "Vertagung".

Zur Verkehrsregelung während der Bauphase teilte Prechtl mit, dass die Baustelle in einzelnen Unterabschnitten jeweils voll gesperrt wird. Auf der verbleibenden Straße werde Anliegerverkehr möglich sein, der Durchgangsverkehr wird allerdings überörtlich umgeleitet. Ziel ist es, die Einschränkungen durch die Baustelle so gering wie möglich halten.

Die Straße soll in den nächsten vier Monaten komplett neu hergestellt werden. Zusätzlich zum Straßenbau erneuert die Stadt Neunburg Teile der Wasserleitung und der Ortskanalisation. Den "nicht mehr zeitgemäßen Ausbaustandard" führte Pressesprecher Prechtl als einen der Gründe für das Vorhaben ins Feld. Dem Straßenkörper fehle ein frostsicherer Aufbau, es mangle an der nötigen Tragfähigkeit sowie an einer einheitlichen Breite der Fahrbahn. Außerdem soll im Projektverlauf für eine ordentliche Ableitung der Straßenoberflächenwässer gesorgt werden - "zur Zeit läuft das Wasser ungeordnet ab, zum Teil über Privatgrundstücke", berichtete Prechtl.

Für die Maßnahme greifen verschiedene Gewerke ineinander: Das Projekt setzt sich unter anderem aus dem Straßenausbau, dem Freilegen von Leitungen für Telekom und Strom, dem Herstellen von Kanal-Anschlüssen und der Erneuerung von Abwasserleitungen zusammen.

Finanziert werde das Projekt überwiegend vom Landkreis und zu einem geringeren Teil von der Stadt Neunburg. Der Landkreis erhält Zuschüsse des Freistaates Bayern nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz.
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