Auf Schätze im Boden achten

Die Denkmalpfleger Dr. Walter Irlinger und Dr. Christoph Steinmann, Bürgermeister Martin Birner und Forstdirektor Wolfhard-Rüdiger Wicht (von links) eröffneten die Ausstellung "DenkMal - Kultur in der Natur". Bild: rid
Lokales
Neunburg vorm Wald
07.10.2015
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Das Landesamt für Denkmalpflege will die Land- und Forstwirte sensibilisieren für Bodendenkmäler im Wald. Dazu reist nun eine Wanderausstellung durch das Land.

"DenkMal - Kultur in der Natur" ist der Titel der Text- und Bildertafeln, die noch bis 25. Oktober im Foyer der Schwarzachtalhalle zu sehen sind. Die Denkmalpfleger Dr. Walter Irlinger und Dr. Christoph Steinmann mahnten bei der Ausstellungseröffnung die Waldarbeiter zur Vorsicht: "Passt auf und zerstört die mittelalterlichen Burgställe, Grabhügel und Hohlwege nicht!" Diese finden sich in erster Linie entlang der Naab und der Schwarzach. Das bedeutendste Bodendenkmal im Gemeindegebiet von Neunburg ist der "Burgstall Warberg". Auf dem Kamm des Berges sind auf einer Länge von 370 Metern Spuren einer bedeutenden Wehranlage zu sehen.

In Bayern schätzt man die Zahl der Bodendenkmäler auf 50 000. "Denkmäler sind Orte, an denen die Vergangenheit ein Gesicht bekommt und die Aufschlüsse über die Lebensweise unserer Vorfahren geben", betonte Forstdirektor Wolfhard-Rüdiger Wicht. Er eröffnete zusammen mit Bürgermeister Martin Birner die Ausstellung.
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