Ausbau für den Schul-Fuhrpark

Zwischen den ganzen Gerätschaften und Maschinen ist der Platz für den fachpraktischen Unterricht deutlich eingeschränkt.
Lokales
Neunburg vorm Wald
24.07.2015
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Der Landkreis schafft Platz für die Ausbildung der Land- und Baumaschinenmechaniker. Mit dem ersten Tag der Sommerferien beginnt an der Berufsschule in Neunburg der Ausbau der Werkstatt um eine Maschinenhalle. Eine Zeit des Um- und Ausräumens soll damit vorbei sei.

Das im Juli 1998 eröffnete Werkstattgebäude ist an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. "Es steht schon alles sehr voll", beschreibt Studiendirektor Günter Dirnberger, Leiter der Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller Schwandorf. Seit 20 Jahren werden hier die Land- und Baumaschinenmechaniker aus der gesamten Oberpfalz ausgebildet, aktuell werden 154 junge Leute in diesem Berufszweig unterrichtet.

Der Fuhrpark an Maschinen und Geräten für den praktischen Unterricht ist mit den Jahren stetig angewachsen. "Und mit jeder Maschine ist es enger geworden", gibt der Schulleiter zu verstehen. Die Palette reicht vom Schlepper bis zum Düngerstreuer, vom Minibagger über einen kleinen Melkstand bis hin zu Motoren und Getriebe. Mittlerweile sind einzelne Geräte bereits in ein benachbartes Gebäude ausgelagert.

Für Unterricht ausräumen

Ein großer Teil der Maschinen ist aber im Werkstattgebäude untergebracht, in dem täglich auch der fachpraktische Unterricht stattfindet. Doch der Platz für Schüler und Lehrer, für Tische und Stühle - "ist mittlerweile schon sehr eingeschränkt", sagt Günter Dirnberger. Ständig müssen während der Schulstunden Maschinen und Gerätschaften hin- und hergeräumt oder kurzfristig im Außengelände "geparkt" werden.

Doch nun ist mehr Platz für die Ausbildung in Aussicht: Heuer und im nächsten Jahr stellt der Landkreis Schwandorf im Haushalt insgesamt 145 000 Euro zur Verfügung, um die Werkstatt (174 Quadratmeter) um eine 85 Quadratmeter große Maschinenhalle zu erweitern. Der Anbau passt sich dem bestehenden Gebäude an: "Die Optik und die Kubatur des Gebäudes sowie die Trauf- und Firsthöhen bleiben gleich", erläuterte Architektin Michaela Gottmeier vom Sachgebiet Hochbauplanung am Landratsamt. "Es wird hinterher so dastehen, als ob es schon immer so gewesen wäre." Um Fläche für den Anbau zu schaffen, wird eine bislang benachbarte Garage innerhalb des Schulgeländes versetzt.

Für das Landratsamt wird Gerhard Albang die Bauleitung übernehmen. Den Start der Maßnahme kündigte er für 3. August, gleich zu Beginn der Sommerferien, an. Bis zum Winter soll die Maschinenhalle im Rohbau stehen, mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2016 gerechnet. Der Auftrag für die Baumeisterarbeiten ist bereits an die Neunburger Firma Blend vergeben worden, die weiteren Gewerke werden demnächst ausgeschrieben. Zur Finanzierung des Vorhabens hat die Regierung der Oberpfalz per Förderbescheid rund 37 Prozent Zuschuss in Aussicht gestellt.

Plan für neue Parkflächen

Weitere Investitionen an der Schule werden folgen: So soll das Unterrichtsgebäude an der Amberger Straße im Jahr 2017 mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet werden. Angedacht ist auch noch eine Erweiterung der Parkplätze um bis zu 20 Stellflächen, um die Verkehrssituation zu verbessern.
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