Aushängeschild für Neunburg

Das Führungsteam samt Bürgermeister: (von rechts vorne) Bürgermeister Martin Birner, 2. Vorsitzender Thomas Zimmermann, 1. Vorsitzender Georg Schmid, Schriftführerin Manuela Hellmuth und Kassier Herbert Reiml mit den Beisitzern.
Lokales
Neunburg vorm Wald
19.01.2015
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Bei den Neuwahlen sprachen die Mitglieder Georg Schmid ihr Vertrauen aus und bestätigten ihn mit kräftigem Applaus in seinem Amt als Vorsitzenden der Neunburger Feuerwehr. Neu trat Thomas Zimmermann als zweiter Vorsitzender an seine Seite.

Gestärkt mit einem gemeinsamen Essen, bewältigte die Feuerwehr Neunburg am Samstag im Schulungsraum ein Mammutprogramm bei der Jahreshauptversammlung. Mit sehr eindeutigen, einstimmigen Ergebnissen wurde die Führungsmannschaft (siehe Info-Kasten) für die nächsten drei Jahre gewählt. Dann findet die Besetzung dieser Posten wieder gleichzeitig mit den Kommandantenwahlen für sechs Jahre statt.

An einem Strang

Der kürzere Turnus kam durch die Ausrichtung des 150-jährigen Gründungsfestes zustande, damit während der Vorbereitungszeit nicht auch noch Wahlen abgewickelt werden mussten. Bürgermeister Martin Birner dankte den Gewählten für die erneute Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Bilder in den Zeitungen vermittelten einen Eindruck, was bei der Feuerwehr geleistet werde, lobt der Bürgermeister die Vorstandschaft und die aktive Gruppe.

"Ihr müsst für die Allgemeinheit Tag und Nacht einsatzbereit sein", sagte Birner. "Ich bin stolz auf meine Stützpunktfeuerwehr", die ein Aushängeschild und eine starke Truppe auf höchstem Niveau sei. "Wir ziehen an einem Strang und müssen alle zusammenhalten" zollte er den Führungskräften Respekt und Anerkennung. Kreisbrandinspektor (KBI) Hans Gietl stieß in das gleiche Horn: "Hut ab, allen Respekt und großen Dank für die erbrachten Leistungen", brachte es Gietl auf den Punkt, dass in Neunburg ohne die Feuerwehr fast nichts laufe. Mit 117 Einsätzen, sei fast jeden Tag im Gerätehaus etwas los, ging er auf den Tätigkeitsbericht von Kommandant Bernhard Käsbauer ein (Bericht folgt).

Gietl würdigte auch Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher, der an vielen Fronten kämpfe. "Der Altersdurchschnitt passt bei euch. Einer kann vom anderen lernen", fasste der KBI zusammen. Die Feuerwehr genieße bei der Bevölkerung die größte Anerkennung unter allen Berufssparten, leitete Gietl zu den staatlichen Ehrungen über. Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielten 2. Kommandant Reinhold Stangl und Oliver Süß das silberne Ehrenkreuz in Anerkennung ihrer enormen Verdienste. Auf 30 Jahre aktiven Dienst konnte Kommandant Bernhard Käsbauer zurückblicken und seine Ehrung entgegennehmen. Den nichtanwesenden Mitgliedern werden die entsprechenden Ehrungen nachgereicht.

Geehrte als Vorbild

Alle seien für uns Aktive und Passive ein Vorbild, betonte der Vorsitzende und berichtete vom Verlauf des Vereinsjahres 2014. Das sei von der Nachbereitung und der Abrechnung des Jubiläumsfestes geprägt gewesen. Auch der Antrag auf Eintragung als gemeinnütziger Verein sei mit viel Aufwand erfolgreich abgewickelt worden. Daneben war die Feuerwehr bei zahlreichen Aktivitäten vertreten (43 Termine). "Liebe Kameraden, wir haben das Jahr 2014 glücklich und mit viel Erfolg hinter uns gebracht", dankte Schmid für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung von vielen Seiten. Allen voran dankte er Bürgermeister Birner und der Stadt auch für die finanziellen Mittel.

Einen wichtigen Aufgabenbereich bei der Feuerwehr Neunburg betreuen die beiden Jugendwarte, Nicole Wartha und Stefan Beer. Sie bilden sieben Mädchen und zwölf Jungen für den Feuerwehrdienst aus. Nicole Wartha berichtete von 61 Übungseinheiten, die in 85 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 56 Stunden allgemeine Jugendarbeit unterteilt waren. Bei verschiedenen Abzeichen stellten die Jugendlichen dann ihr Können unter Beweis. Als Highlight bezeichnete die Jugendwartin, dass die Bayerische Jugendleistungsprüfung in Neunburg stattfand.

Wartha und ihre Unterstützer erhielten für ihren Einsatz um die Nachwuchsförderung viel Lob und großen Dank. Die fleißigen Jugendlichen wurden mit bestickten Badetüchern für ihr Engagement belohnt.
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