Bayernwerk setzt auf Erdkabel - 94 Millionen Euro für Versorgungssicherheit
Hunderte Strommasten weg

Lokales
Neunburg vorm Wald
17.06.2015
3
0
Die Energiewende fordert vom Bayernwerk eine Erhöhung der Investition. In diesem Jahr gibt das Unternehmen mit Sitz in Regensburg im Freistaat 520 Millionen Euro für die Versorgungssicherheit aus, allein 94 Millionen davon der Oberpfalz. Das berichtete technischer Vorstand Egon Westphal am Dienstag in der Netzleitstelle in Neunburg vorm Wald (Kreis Schwandorf). 2015 sei ein Jahr der Rekorde für das Unternehmen gewesen. Bei der Einspeisung erneuerbarer Energien habe man einen Höchstwert erzielt. Mittlerweile sind laut Westphal rund 250 000 Photovoltaik-Anlagen in das Netz integriert. In Summe könnten die regenerativen Energien eine Leistung von 8400 Megawatt im Freistaat erzielen - das entspricht dem Volumen von bis zu neun Großkraftwerken. Westphal machte deutlich: "Damit verteilen wir in unserem Netz schon 60 Prozent regenerative Energien." Bei den Netzbaumaßnahmen geht der Trend klar unter die Erde. So werden in diesem Jahr in der Oberpfalz rund 200 Strommasten abgebaut. Dafür werden immer mehr und immer dickere Kabel verlegt. So kommt zwischen Sulzbach-Rosenberg und Neukirchen ein Mittelspannungskabel, um Kapazitäten für erneuerbare Energien zu schaffen. Das bedeutet zwei Kilometer Freileitung und zehn Masten weniger. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. (Seite 20)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.