Bayernwerk steckt Geld in Anbau und Technik
Leitstelle rüstet nach

Im Gebäude der Netzleitstelle am Bärnhof überwacht das Bayernwerk sein rund 45 000 Kilometer langes Mittelspannungsnetz. Die Betriebsmannschaft umfasst 42 Mitarbeiter, im Wesentlichen Elektromeister und Ingenieure. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
08.05.2015
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Zusätzlich zum Strom fließt auch noch Geld: Mit einem Erweiterungsbau und neuer Technik wappnet das Bayernwerk seine Netzleitstelle am Bärnhof für Herausforderungen durch die Energiewende.

Wie Pressesprecher Maximilian Zängl dem NT verriet, soll der neue Anbau rund eine Million Euro kosten. Errichtet wird er durch die Stadtwerke Freizeit GmbH, die das Leitstellengebäude an das Bayernwerk vermietet hat. Außerdem will das Unternehmen weitere drei Millionen Euro in neue Systemtechnik stecken. Dieses Geld kommt aber nicht nur der Neunburger Leitstelle zugute - auch die Netzleitstelle für Hochspannung in Dachau erhält einen Teil.

Wegen "punktueller Verstärkungen" in der Betriebsmannschaft werden im Erweiterungstrakt weitere Büroräume und ein größerer Besprechungsraum eingerichtet. Auslöser für die Investitionen ist die Energiewende: Laut Maximilian Zängl erfordern alternative Energieformen wie die Photovoltaik einen erhöhten Bedarf an Netzberechnungen. Damit werden die Kapazitäten im Stromnetz ermittelt. (Seite 30)
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