Beratungsbüro untersucht VG-Organisationsstruktur
Tägliche Abläufe unter der Lupe

Lokales
Neunburg vorm Wald
30.09.2014
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Das Personal der Verwaltungsgemeinschaft stellt sich neu auf: Eine Organisationsuntersuchung soll dazu beitragen, den täglichen Arbeitsablauf effektiver zu gestalten.

Wie Vorsitzender Hans Graßl die Gemeinschaftsversammlung unterrichtet, sei das Büro Schneider & Zajontz (Heilbronn) damit beauftragt worden, die verschiedenen Tätigkeitsbereiche zu untersuchen. Am vergangenen Montag wurde ein erstes Grobkonzept vorgestellt, das schon ein "sehr gutes Raster" enthalten habe. Die Untersuchung koste 9000 Euro, pro untersuchte Stelle kommen weitere 130 Euro hinzu.

Nach Aussage von VG-Geschäftsstellenleiter André Schille sollen die täglichen Aufgaben und Zuständigkeiten der Mitarbeiter detailliert aufgeschlüsselt werden. Bis 20. Oktober soll ein erster Entwurf vorliegen, eine Woche später steht eine Vorbesprechung mit den Bürgermeistern an. In den Prozess seien alle Mitarbeiter von Beginn an eingebunden gewesen, die Gespräche grundsätzlich alle positiv verlaufen. Die Selbstauskunft der Beschäftigten wäre "qualitativ sehr hoch" gewesen.

Konkrete Ergebnisse der Organisationsuntersuchung werden den Mitarbeitern am 31. Oktober vorgestellt. Bei einer Sondersitzung der Gemeinschaftsversammlung am 3. November soll die künftige Verwaltungsstruktur diskutiert und beschlossen werden. Ende November geht es dann an die Umsetzung der Beschlüsse, die künftige Gliederung und Aufgabenverteilung soll in der Haushaltssitzung am 1. Dezember festgezurrt und dabei eventuell nötige Personalentscheidungen per Beschluss fixiert werden. "Ab 1. Januar wollen wir dann mit den neuen Strukturen arbeiten", stellte Graßl fest. Ziel sei es, den Arbeitsablauf in der Verwaltung effektiver zu gestalten und damit in gewisser Weise auch Einsparungen zu erzielen.

Eingangs der Sitzung stand die örtliche Prüfung der Jahresrechnungen 2012 und 2013 im Blickpunkt. Der Prüfungsausschuss mahnte die Kosten für Bücher und abonnierte Zeitschriften sowie erworbene Lizenzen für ein Software-Paket an. Mit den Stellungnahmen der Verwaltung waren die Räte zufrieden, der Entlastung stand nichts im Wege.

Einstimmig genehmigte das Gremium den Abschluss einer pauschalen Dienstfahrt-Fahrzeugversicherung für die VG-Mitarbeiter. Zusätzlich wird noch geprüft, ob darin auch die Bürgermeister und Beschäftigten der Gemeinden aufgenommen und dadurch die Kosten gesenkt werden können. Gemeinschaftsvorsitzender Graßl informierte noch, dass für die Gemeinden ein Geschwindigkeitsmessgerät zum Preis von 2400 Euro gekauft wurde. Es soll im zweiwöchigen Rhythmus an neuralgischen Punkten aufgestellt werden.
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