Bienenzüchter arbeiten an der Zukunft - Zwei neue Ehrenmitglieder ernannt
Probe-Imkern kommt gut an

Vorsitzender Georg Hoffmann (links), Bürgermeister Martin Birner (rechts) und Bezirksvorsitzender Richard Schrecklmann (Dritter von rechts) ehrten langjährige Imker. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
18.03.2015
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Seit vielen Jahren hegen und pflegen sie die fleißigen Honigsammler. Verdiente Mitglieder standen bei der Jahresversammlung des Bienenzuchtvereins Neunburg und Umgebung im Mittelpunkt.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Martin Birner für die qualifizierte Arbeit der Bienenzüchter, die gleichzeitig einen Beitrag zum Erhalt der Natur leisten. Vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder profitierten auch die Schulen.

Bezirksvorsitzender Richard Schrecklmann betonte in seinem Referat, dass die 2005 erstmals angebotene Aktion "Imkern auf Probe" von den Ortsvereinen sehr gut angenommen werde. Die Neunburger lagen im Vorjahr mit 26 Neuimkern auf Platz zwei hinter Sulzbach-Rosenberg. Mit dem Probe-Imkern würden junge Menschen für die Bienenzucht gewonnen und damit der Fortbestand gesichert, so Schrecklmann. Er richtete den Blick auf die Varroa-Milbe und prognostizierte Brutausfälle von bis zu 30 Prozent in Bayern.

Nach dem detaillierten Kassenbericht von Manfred Mehltretter referierte der Vorsitzende Georg Hoffmann zur Thematik "Wir erzeugen Honig in bester Qualität". Bei den abschließenden Ehrungen wurden Alois Walbrun (Dieterskirchen) und Manfred Mehltretter zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Ehrennadel in Bronze erhielten die Gregor-von-Scherr-Realschule, Helmut Gleixner, Tibor Alesik und Thomas Raab, mit der silbernen Ehrennadel wurden Edwin Ritter und Richard Mehrl bedacht, mit Gold wurde Richard Krämer (Schwarzhofen) ausgezeichnet.
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