Bundeswehr in Phase des Umbruchs

Lokales
Neunburg vorm Wald
09.10.2014
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Die ehemaligen Soldaten des aufgelösten Panzerartilleriebataillons 115 waren teilweise bis aus Nürnberg angereist. Gemeinsam mit ihren Ehefrauen wollten sie im Gasthof Sporrer an der Mitgliederversammlung der "Alten 115-er" teilnehmen.

Traditionell eröffnete Vorsitzender Joachim Ullmann mit einem dreifachen "Zu-Gleich" die Sitzung und erinnerte mit einer Gedenkminute an den am 31. August verstorbenen Batteriefeldwebel der "Ersten", Josef Kremer aus Mitterkreith. Dieser hatte das Erscheinungsbild der Stabs- und Versorgungsbatterie lange Jahre mit geprägt. In seinem Jahresrückblick verdeutlichte Ullmann den derzeitigen großen Umbruch innerhalb der Bundeswehr, der auch viele Nachteile für Garnisonsstandorte, Soldaten, deren Familien und den Ausbildungs- und Übungsbetrieb aufzeigte. So habe sich der Oberbürgermeister der Stadt Amberg noch heuer im Januar für den Verbleib der Panzerbrigade 12 in seiner Stadt eingesetzt. Dies war letztlich vergeblich, die Brigade zieht nach Cham um. Im Juli verabschiedete sich Brigadegeneral Markus Laubenthal als Brigadekommandeur in Amberg. Er trat in Wiesbaden den Dienstposten des Chefs des Stabes im Hauptquartier der US-Landstreitkräfte in Europa an. Durch das neue Stationierungskonzept zog wieder Artillerie in die Oberpfalz ein: Im August beendete das Beobachtungspanzerartilleriebataillon 131 seine Verlegung von Mühlhausen nach Weiden. Unter dem Personal befinden sich viele frühere Neunburger Artilleristen, die jetzt in Weiden wieder eine Heimat gefunden haben.

In einer gemütlichen Stammtischrunde endete das Herbsttreffen der Ehemaligen. Übrigens freut sich der Traditionsverband "Alte 115-er" immer über Mitgliederzuwachs. Informationen gibt es auf der Homepage www.115er.de . Die nächste Veranstaltung der Kameraden ist die Barbarafeier am Freitag, 5. Dezember, um 19.30 Uhr im Gasthof Sporrer.
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