Charme und Stimme begeistern

Armin Stöckl und Jennifer Eder begeisterten mit ihren beeindruckenden Stimmen und großer Ausstrahlung das Publikum. Bild: weu
Lokales
Neunburg vorm Wald
07.09.2015
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Mit ihrer großen Musical- und Operettengala nahmen Armin Stöckl und Partnerin Jennifer Eder die Gäste mit auf eine wunderbare Reise durch die Welt der Musik. Sogar der "King of Rock'n'Roll" ließ in der Schwarzachtalhalle seine Hüften schwingen.

Mit großen Stimmen, viel Charme, prächtiger Kulisse und eleganten Kostümen begeisterten Stöckl und Eder das Publikum im voll besetzten Saal. Armin Stöckl, der schon mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde und in Neunburg nach mehreren Auftritten kein Unbekannter mehr ist, hatte mit Melodien aus den bekanntesten Musicals und Operetten ein mitreißendes Programm arrangiert.

Zusammen mit Jennifer Eder, einer hervorragenden Sopranistin, sang er Lieder aus "My Fair Lady", "Tanz der Vampire", "Elisabeth", "Phantom der Oper", "Cats" und "Evita" genauso beeindruckend wie Operetten-Schlager aus "Weißes Rössl", "Gräfin Marizza", "Lustige Witwe" sowie weiteren Lehar- und Strauß-Werken. Nach der rasanten Ouvertüre "There's no Business like Showbusiness" präsentierten die zwei das abwechslungsreiche Programm und entführten das Publikum in die Welt des Musicals und der Operette.

Funke springt schnell über

Mit amüsanten und informativen Überleitungen führte Armin Stöckl charmant durch das Programm. Mit Professionalität und einer enormen Energieleistung absolvierten die beiden Künstler das zweieinhalbstündige Programm, bei dem sie kaum Zeit zum Verschnaufen hatten. Sofort nach den ersten Takten sprang der Funke auf das Publikum über und es wurde mitgeklatscht, mitgesungen und geschunkelt.

Sein Herz für Kinder bewies Stöckl bei dem herrlichen Walzer "Dunkelrote Rosen", als er die sechsjährige Antonia auf die Bühne bat, um ihr eine Rose zu überreichen. Mit dem Trinklied aus "La Traviata" ging es in die Pause. Den zweiten Teil leiteten Stöckl und Eder mit einem Medley aus dem Musical "Elisabeth" ein. Natürlich durfte ein Ausschnitt aus Stöckls Elvis-Presley-Show nicht fehlen, bei der er hüftwackelnd den großen Meister gekonnt imitierte.

Begeisterndes Finale

Nach dem "Phantom-der-Oper-Medley" und dem Wolgalied aus dem Jahre 1927 traten die zwei Ausnahmekünstler zum großen Finale auf mit Liedern wie "Lippen schweigen" und "Studium der Weiber". Nach dem mitreißenden "Funiculli funicula" hieß es dann "Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände".
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