Chips-Typ nah am Trend

Staatssekretär Bernd Sibler (links) steht auf Chips. Wie sein Lieblings-Knabberzeug abgefüllt wird, konnte er bei einem Rundgang mit (vorne, von links) Produktionsleiter Dr. Michael Holtschulze, Geschäftsführer Stephan Ludwig, Landrat Thomas Ebeling und Werkscontrolling-Leiter Dr. Thomas Meier sehen. Bild: Bugl
Lokales
Neunburg vorm Wald
17.01.2015
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"Es gibt Menschen, die mögen eher Schokolade oder Gummibärchen, ich bin mehr der Chips-Typ", bekennt Staatssekretär Bernd Sibler aus dem Kultusministerium. In den Produktionshallen von "Lorenz Bahlsen Snack-World" ist er seinem Lieblings-Knabberzeug auf der Spur.

Einen "hohen emotionalen Bezug" zur Chips-Herstellung räumt der Gast aus dem Ministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ein, als er da vor dem ganzen Sortiment an Erdnusslocken, Chips und Salzstangen steht. Da fällt es ihm am Freitag leicht, vor dem Gang durch den Betrieb von "Lorenz Bahlsen Snack-World" Kittel und Haarnetz überzuziehen. "Schließlich kann ich mir heute meine Lieblingsprodukte anschauen", meint Staatssekretär Bernd Sibler und strahlt.

"Wir bieten hier ja auch ein emotionales Produkt", bestätigt Geschäftsführer Stephan Ludwig: "Ob Silvester oder Fußball-WM, Chips gehören dazu." Außerdem verbuche der Knabber-Bereich - verglichen mit Schokolade und Gummibärchen - derzeit den größten Zuwachs.

Nach einem Exkurs über die Firmengeschichte interessiert sich der Gast aus dem Ministerium vor allem für die jüngsten Trends und wie sie kreiert werden. "So etwas wie Wasabi fällt doch nicht vom Himmel", merkt Sibler an. Dafür habe man Marktforscher, erklärt Snack-World-Geschäftsführer Stephan Ludwig.

"Am besten macht man die Trends selbst", stellt er klar und gibt zu bedenken: "Häufig will der Kunde etwas und weiß es gar nicht." Aktuell gebe es einen Trend zu "Hof-Chips" mit regionaler Herkunft. Nebenbei kann sich der Staatssekretär auch davon überzeugen, dass das Unternehmen keine Sorgen beim Nachschub an Auszubildenden hat.

"Wir haben ein gutes Image bei den Lehrlingen", erläutert Ludwig und verrät dem Besucher auch, warum die Chips beim Transport nicht zerbrechen: Im dichten Beutel ist viel Luft, "das ist wie ein Airbag".
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