CSU-Stadträtin kehrt Gremien zum 31. Juli den Rücken - "Altersbedingte Entscheidung"
Steininger gibt Mandat zurück

Nach 13 Jahren im Stadtrat hat Christiane Steininger zum 31. Juli ihren Rücktritt erklärt.
Lokales
Neunburg vorm Wald
08.07.2015
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Bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause schlägt die Abschiedsstunde: Mit Wirkung zum 31. Juli hat CSU-Stadträtin Christiane Steininger ihren Rücktritt erklärt. Nach 13 Jahren im Gremium verlässt sie aus Alters- und Gesundheitsgründen den Ratstisch.

Ihre Entscheidung sei altersbedingt, erklärte Steininger auf Nachfrage des NT. "Ich werde demnächst 65 Jahre alt, es reicht einfach." Sie wolle ihr Leben neu ordnen, künftig verstärkt für ihre Enkelkinder da sein und auch nicht mehr so viele Termine wahrnehmen müssen. Außerdem machten ihr gesundheitliche Probleme etwas zu schaffen.

Mit 1825 Stimmen war Christiane Steininger bei der Kommunalwahl am 3. März 2002 erstmals in den Stadtrat eingezogen. Für sechs Jahre wurde sie zur Verwalterin für die Städtische Musikschule berufen. 2008 wurde sie erneut ins Gremium gewählt, und auch bei den Wahlen im vergangenen Jahr schaffte sie mit 2096 Voten wieder den Einzug, obwohl sie lediglich auf dem letzten CSU-Listenplatz angetreten war.

"Es war eine wahnsinnig interessante Zeit, die ich nicht missen möchte", blickte die 64-Jährige auf die Jahre der Stadtratsarbeit zurück. Sie sei gerne im Gremium gewesen und habe hier sehr viele wertvolle Einblicke erhalten. Sehr positiv in Erinnerung bleibe werde ihr das stets gute Miteinander innerhalb des Stadtrats - "der Umgang war stets kollegial und nie feindselig". Für Christiane Steininger steht fest: "Ich war sehr gerne dabei." Sie sei immer auch ein bisschen stolz gewesen, wenn es gelungen war, für die Stadt etwas Gutes zu tun.

Wenn der Stadtrat am Donnerstag, 30. Juli, zur letzten Sitzung vor der Sommerpause zusammentritt, wird Christiane Steininger offiziell aus dem Gremium verabschiedet. Ihr Nachfolger auf der CSU-Liste wäre der Polizeibeamte Harald Klatzka, bisher als Jugendbeauftragter der Stadt engagiert. Der Nachrücker soll im September vereidigt werden, dann werden auch Steiningers bisherige Posten im Hauptverwaltungsausschuss, im Bauausschuss und als Verbandsrätin im Wasserzweckverband Nord-Ost-Gruppe neu besetzt.
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