"Das Damenduell" beschert vergnüglichen Abend
Hofübergabe mit vielen Hindernissen

Beim "Damenduell" der Pentinger Theatergruppe geht es recht turbulent zu. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
09.01.2015
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Amourös, amüsant und arglistig war die Premierenvorstellung des Theaterstückes "Das Damenduell" von Bernd Gombold der Theatergruppe Penting im Pfarrheim. Beim leidigen Abwasch in der Küche geraten Johann (Michael Lenz) und sein Sohn Alfred (Josef Promberger) immer wieder aneinander wegen dem einen und selben Thema: der Schwertlebauer wünscht sich, dass sein Sohn endlich heiratet.

In dem ständigen Diskurs rät der vorlaute Sohn, der Vater solle doch selbst nochmal heiraten, um in den Genuss der Zweisamkeit zu kommen. Auch der ebenfalls verwitwete Nachbar Eugen (Johann Drexler) hat arge Not mit seinem Sohn Franz (Herbert Nißl). Dessen einzige Tätigkeit besteht darin, vor seinem ehrsamen Vater und der Arbeit zu flüchten. Franz' beliebter Zufluchtsort ist der Hof des Männerhaushaltes Schwertle, wo immer ein gefüllter Kühlschrank, Schnaps und ein Bett auf ihn warten.

Denn der Nachbarssohn Franz kümmert sich nicht um das andere Geschlecht, denn viel wichtiger ist ihm das Essen, Trinken und Schlafen. Aber der flinke Eugen kennt seinen Sohn gut genug, um ihn immer wieder aufzuspüren und ihn mit Gewalt und Geschrei zur Arbeit zu treiben. Als Johann Schwertle seinem Sohn Alfred den Hof übergeben will und eigens dafür den Notar Siegelring (Mathias Meier) einbestellt, muss er feststellen, dass sich die Hofübergabe gar nicht so einfach darstellt. Deshalb nutzt Johann geschickt die Wettleidenschaft von Alfred aus.

Er schlägt ihm eine Abmachung vor: "Wer von beiden zuerst eine Frau findet, bekommt den Löwenanteil des Hofes." Danach versuchen der Vater und der Sohn, ihre "Mission Heiraten" zu vervollständigen. Ohne Wissen des anderen organisierte der Sohn die aufmüpfige Mutter Rosa Fröhlich (Sonja Hauser) und ihre quirlige Tochter Vroni (Corinna Maier) aufgrund einer Anzeige. Der Vater holte den Viehhändler Peter Nißl zu Rate, um ihm innerhalb von sechs Wochen eine schöne Frau aufzutreiben. Danach erscheint die Powerfrau Sophie Sturm (Christiane Maier) mit ihrer ängstlichen, drolligen Tochter Cäcilia (Sabrina Seebauer). Die Einstandsprobezeit der vier Frauen beginnt mit amourösen Zügen, vermischt mit weiblicher Intelligenz und verführerischen Pannen. Bei nächtlichen Begegnungen der acht Persönlichkeiten gibt es so manche Überraschungen.

Für die weiteren Aufführungen (Termine sind noch heute sowie am 10., 11., 17., 18., 23., und 24., Januar jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim) gibt es nur noch Restkarten zu erwerben. Die Theaterhotline ist unter 0151/18731133 zu erreichen.
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