"Das Herz eines Boxers" an der Mittelschule aufgeführt
Theater mit Impulsen

Zuerst stehen sie sich noch feindselig gegenüber, später aber entwickelt sich eine Freundschaft über Generationen hinweg: Die Darsteller (von links) Daniel Zimpel und Gernot Ostermann spielten an der Mittelschule das Stück "Das Herz eines Boxers". Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
13.01.2015
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Mit dem Stück "Das Herz eines Boxers" (Verfasser: Lutz Hübner) gastierte das "Theater Spielzeit" aus Landshut an der Mittelschule. Die Handlung greift Themen wie Identitätssuche, Generationendialog, gewaltfreie Konfliktlösung und gegenseitige Wertschätzung auf.

Die Darsteller Gernot Ostermann und Daniel Zimpel führten das mit dem deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnete Stück in der Dreifachturnhalle auf. In der Handlung begegneten die Zuschauer zwei unterschiedlichen Charakteren: Da ist zum einen der leichtsinnige Jojo (Zimpel), der für den Boss seiner Clique eine Bewährungsstrafe wegen Mofa-Diebstahls auf sich genommen hatte, und nun im Altenheim Sozialarbeit leisten muss. Jojo ist desillusioniert, hat keine Lehrstelle, keine Freundin und keine Zukunftsperspektiven.

Im Altenheim trifft er den früheren Preisboxer Leo (Ostermann), der stumpfsinnig in seinem Zimmer sitzt. Zunächst stehen sie sich noch feindselig gegenüber, doch bald entwickelt sich eine Freundschaft. Leo hilft Jojo, sein Leben auf die Reihe zu kriegen, und gemeinsamen kämpfen die anfänglichen Kontrahenten für die Verwirklichung ihrer Wünsche und Sehnsüchte. Das Stück versuchte, bei den Schüler das Bewusstsein für ein Miteinander der Generationen zu wecken und gab viele Impulsen zum Nachdenken und Diskutieren. Als Co-Regisseur fungierte übrigens Nikol Putz, künstlerischer Leiter des Neunburger Festspiels "Vom Hussenkrieg".
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