Erdgas und Breitband im Paket

Bürgermeister Martin Birner (von rechts), Amplus-Vertreter Frank Prior, Martin Gierl (Bayernwerk) und Josef Weingärtner (Stadtwerke) appellierten an die Seebarner, die Möglichkeit zum Breitband- und Erdgasanschluss im Paket zu nutzen. Bild: frd
Lokales
Neunburg vorm Wald
28.04.2015
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Der Ortsteil Seebarn kann bei der Infrastruktur kräftig nachrüsten: Den Bürgern bietet sich sowohl die Gelegenheit zum Anschluss an die Erdgas-Versorgung als auch ans Breitbandnetz.

Auf diese "einmalige Chance" wiesen bei einer Teilbürgerversammlung Bürgermeister Martin Birner, Stadtwerkeleiter Wilhelm Meier und sein Mitarbeiter Josef Weingärtner, sowie Martin Gierl vom Bayernwerk und Amplus-Vertreter Frank Prior hin. Stadt und Stadtwerke hatten diese Option mit den Unternehmen ausgehandelt. Damit könne Seebarn mit einem zukunftsträchtigen Breitbandanschluss und auch mit Erdgas versorgt werden.

Gemeinsame Trasse

Die vier Partner aus Gemeinde und Wirtschaft planen, im Ort eine gemeinsame Leitungstrasse für Erdgas und Glasfaserkabel zu verlegen, um eine entsprechende Erschließung zu ermöglichen. Die interessierten Zuhörer im Pfarr- und Jugendheim bekamen zu hören, dass die Erdgasleitungen aber nur verlegt werden können, wenn sich auch genügend Anlieger für einen Hausanschluss entscheiden. Später sei die Anbindung ans Gasnetz nur mit einem hohen Kostenaufwand oder auch gar nicht mehr möglich, da die Hauptstraße durch den Ort in den folgenden zehn Jahren nicht mehr aufgerissen werden dürfe.

Die viele Möglichkeiten bei einem Erdgasanschluss wurden in einer Grafik aufgezeigt. Bayernwerk-Vertreter Martin Gierl stellte den "Mehrwert" eines Hausanschlusses für ein Anwesen heraus. Dank der jetzigen Kooperation könne der Anschluss zu einem Preis von 200 Euro angeboten werden. Wer diese Gelegenheit verstreichen lasse, müsse damit rechnen, dass ein späterer Anschluss rund vier Mal so teuer werde.

Anschluss über Kupfer

Zusätzlich könne bei den geplanten Arbeiten ein Breitbandanschluss bis in die Häuser über die bereits vorhandenen Kupferkabel erfolgen. Eine Übertragungsgeschwindigkeit von wenigstens 30 Megabit könne garantiert werden, diese sei gut ausreichend für eine "allgemeine Breitband-Versorgung". Es sei jedoch auch möglich, bei vergleichsweise geringem Kostenaufwand, über die dann vorhandenen Leitungen mit Glasfaser "nachzurüsten" um dann weit höhere Verbindungsraten zu generieren.

Der Bauverlauf sieht vor, dass die Ortsdurchfahrt lediglich einmalig aufgerissen und nach der Aktion wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wird.
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