"Ergebnis ist nicht zu toppen"

Fachkraft Katja Sorgenfrei (Zweite von rechts) backte mit den Bewohnern Schmalzgebäck. Dabei sahen auch Bürgermeister Martin Birner (hinten, Dritter von links) und Heimleiter Thomas Zapf (rechts daneben) zu. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
24.10.2014
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Das Marienheim bestätigt seine Bestnoten beim Pflege-TÜV. Die Qualitätsprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) erbrachte eine Gesamtbewertung von 1,2. Damit liegt das Alten- und Pflegeheim über dem bayerischen Durchschnitt.

Mit Stolz präsentierte Heimleiter Thomas Zapf das Prüfungsergebnis. Der MDK hatte das Haus im August unangemeldet unter die Lupe genommen. Dabei verdiente sich das Pflegeheim bei einer Befragung der Bewohner eine glatte Eins. Auch in den Bereichen soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene stand vor dem Komma jeweils eine Eins.

Bürgermeister Martin Birner und Stadträtin Marianne Deml als Beauftragte für die Spitalstiftung gratulierten den erfolgreichen Wohnbereichsleiterinnen sowie Pflegedienstleiterin Christa Bergschneider zu diesem Ergebnis. Birner war davon überzeugt, dass das Personal im Marienheim jeden Tag freundlich immer sein Bestes gebe. Auch Deml bestätigte, dass die Bewohner hier in guten Händen seien und sich im Haus wohl fühlten. Sie habe die Pflegekräfte als sehr engagiert kennengelernt.

"Wir sind sehr gelobt worden", unterstrich der Heimleiter und meinte, dass dieses Ergebnis nicht zu toppen sei. Er wünschte sich, dass die auf den Weg gebrachte Entbürokratisierung bald greife, denn die Zeit, die bislang für die immense Dokumentation anfällt, könnte sinnvoller in Pflege investiert werden. Sein Dank galt Mitarbeitern und Stadt für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Zusätzlich wird das Marienheim jetzt noch attraktiver für die ältere Bevölkerung. Nach dem offenen Mittagstisch, der gut angenommen wird, ist es jetzt auch möglich, die "eingestreute Tagespflege" in Anspruch zu nehmen. Wie der Heimleiter erläuterte, biete sich hier für alleinstehende Senioren die Gelegenheit, untertags am Betreuungsprogramm in der "Oase" teilzunehmen und abends wieder in die eigenen Wohnungen zurückzukehren. Für pflegende Angehörige könne dieses Angebot eine Entlastung darstellen, und die Gepflegten würden bestens umsorgt. Nach einer Anmeldung am Vortag kann ab 7.30 Uhr entweder halbtags oder bis 16.30 Uhr "eingecheckt" werden. Möglich seien Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege und auch Probewohnen. Die Kosten werden von der Pflegekasse bezuschusst. Eine eigene Küche und Wäscherei im Haus sorgten zusätzlich für hohen Standard und beste Qualität, ergänzte Kämmerer Michael Haßfurter.

Während des Pressegespräches waren die Heimbewohner in der "Oase" gerade dabei, mit Katja Sorgenfrei Schmalzgebäck zu machen. In einer großen Runde verfolgten die Bewohner, wie der Teig vorbereitet und dann im Fett ausgebacken wurde. Der Duft von Kücheln lag in der Luft und weckte viele Erinnerungen.
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