Erich von Däniken sorgt für Diskussionsstoff
Thesen wider den Zeitgeist

Erich von Däniken. Bild: weu
Lokales
Neunburg vorm Wald
04.04.2015
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Sind Ufos Hirngespinste oder gibt es sie wirklich? Dieser Frage ging Erich von Däniken in seinem Vortrag "Unmögliche Wahrheiten" auf den Grund und verblüffte seine Zuhörer mit Thesen, die er aus archäologischen Funden und Befunden abgeleitet hat.

Der Schweizer Autor erläuterte in der Schwarzachtalhalle, dass nach seinen Erkenntnissen Außerirdische vor langer Zeit die Erde besucht und die Entwicklung der Menschheit beeinflusst hatten. Alle Religionen beriefen sich schließlich auf irgendeinen Engel oder eine helle Lichtgestalt, die wesentliche Glaubensinhalte verkündet habe. Wegen ihres hohen technischen Niveaus seien diese Astronauten von den Urmenschen für Götter gehalten worden.

Rund um den Globus, in der Bibel, im Buch Mormon und anderen Schriften hat von Däniken Indizien für seine Thesen gesammelt und ist fündig geworden. So legte er nachvollziehbar dar, dass Denis Letty, Ex-Kommandant der französischen Luftwaffe, die "objektive Realität von undefinierbaren Flugobjekten" eindeutig bestätigt.

"Wir sind Ableger von einem anderen System", verkündete der Referent und belegte diese Aussage mit dem Bibelzitat: "Die Götter schufen die Menschen nach ihrem Bild." Allerdings würden diese Erkenntnisse nicht in den Medien publiziert, da die Vernunft vorherrsche. Vernunft sei das, was der Zeitgeist ("Ufos gibt es nicht") erlaubt. Egal ob man dem 80-Jährigen folgen konnte oder nicht, durch seinen hochbrisanten Report hat er die Zuschauer in seinem unaufhörlichen Redefluss zum Staunen gebracht und zum Nachdenken angeregt.
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