Feuerwehr Kemnath zeichnet Mitglieder und Aktive aus - Helfen und nicht lange fragen
Echte Vorbilder im Ehrenamt

Kreisbrandrat Robert Heinfling (links), stellvertretender Landrat Jakob Scharf (Fünfter von rechts) und Bürgermeister Martin Birner (Zweiter von rechts) zeichneten die verdienten Mitglieder der Feuerwehr Kemnath aus. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
25.04.2015
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Seit Jahrzehnten ist auf sie Verlass: Bei einem Ehrenabend hat die Feuerwehr Kemnath bei Fuhrn das Engagement ihrer treuen Mitglieder und langjährigen Aktiven gewürdigt.

Im fünfjährigen Rhythmus übergibt die Wehr Ehrungen für aktive Dienstzeit, langjährige Vereinszugehörigkeit sowie besondere Verdienste im Feuerlöschwesen. Zum Auftakt des Ehrenabends wurde bei einem Gottesdienst den verstorbenen Vereinskameraden gedacht.

In der Schießl-Taverne bedankte sich Vorsitzender Manfred Scherl danach bei Pfarrer Walter Hofmann für die würdige Gestaltung des Gedenkgottesdienstes. Mit dem heutigen Abend wolle die Wehr mehrere Kameraden für ihren oft schweren Dienst und ihre Vereinstreue ehren, so Scherl. Mit ihrem Engagement seien sie Vorbild für die nachfolgenden Generationen. Stellvertretender Landrat Jakob Scharf ging auf die Notwendigkeit der vielen Ortsfeuerwehren ein. Nicht die Größe einer Wehr sei entscheidend, sondern die Tatsache, dass hier Freiwillige tätig sind, die nicht lange fragen, sondern zupacken, wenn Hilfe nötig ist.

Bürgermeister Martin Birner bestätigte der Kemnather Wehr eine hervorragende Ausbildung und Kameradschaft. Die Jubilare seien Vorbild für die Jugend und hätten die Grundlage für den Bestand der Feuerwehr gelegt. Er lobte, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarfeuerwehren in vorbildlicher Weise praktiziert werde. Kreisbrandrat Robert Heinfling dankte den Verantwortlichen - auch im Namen von Kreisbrandmeister Ferdinand Duscher - für die würdige Gestaltung des Ehrenabends. "Es ist wichtig dass die Aktiven und die Vereinsmitglieder untrennbar zusammengehören und alle für den Dienst an der Allgemeinheit an einem Strang ziehen." Er appellierte an die Geehrten, ihrem Verein weiterhin die Treue zu halten. Sie alle könnten stolz auf ihre Ehrung sein - "sie haben es sich verdient".
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