Feuerwehren üben am geplanten Windrad-Standort
Brand-Szenario im Griff

Die Aktiven der acht beteiligten Feuerwehren koppelten zahlreiche Schläuche, um die 1300 Meter lange Leitung aufzubauen. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
02.10.2014
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Was wäre, wenn am Standort der geplanten Windkraftanlage im "Klingerl" bei Penting ein Waldbrand ausbrechen würde? Dieses Szenario nahm Kreisbrandmeister (KBM) Ferdinand Duscher als Anlass für eine Feuerschutzübung in der Aktionswoche.

Die Integrierte Leitstelle Amberg setzte um 17 Uhr den Funkspruch ab, dass bei Penting ein Waldbrand ausgebrochen sei, und um 17.18 Uhr waren alle beteiligten Wehren vor Ort. Unter Duschers Leitung sammelten sich die Fahrzeuge aus Penting, Egelsried, Kleinwinklarn, Meißenberg, Seebarn, Fuhrn, Mitteraschau und Kröblitz zunächst in der Straße Zum Stengweiher.

Der Pentinger Kommandant Jürgen Keilhammer übernahm die Koordination für alle Wehren, die eine 1300 Meter lange Schlauchleitung errichteten. Im Abstand von 300 Metern wurden die Pumpen eingebaut und die Wehr aus Kröblitz machte den Anfang. Sie entnahm das Wasser aus dem Unterflurhydranten am Ortsrand von Penting und folgten damit dem vorgesehenen Notfallplan des Windradbetreibers. Nach 35 Minuten stand die Schlauchleitung und auch die Wasserförderung klappte.

Im Ernstfall müssten aber noch zusätzliche Wehren alarmiert werden, die dann aus Richtung Egelsried zum Brandherd vordringen würden. Duscher hatte auch zwei Landwirte mit Güllefässern organisiert, die auf der Wiese unter dem geplanten Windradstandort bereitstanden, um das Wasser weiterzutransportieren. Kurz vor dem Ziel ließ der KBM auch Wasser aus einem Weiher entnehmen. Bei der Abschlussbesprechung bescheinigte Duscher den 50 beteiligten Feuerwehrleuten, gute Arbeit geleistet zu haben
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