Freie Wähler ziehen Bilanz - Mitgliederzahl soll wieder auf 100 steigen - Ehrungen
Gute Arbeit ohne Fraktionszwang

Vorsitzender Martin Scharf (Mitte) zeichnete Johann Schneeberger (rechts) und Walter Drexler für ihre Treue zu den Freien Wählern aus. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
14.03.2015
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Das "Super-Ergebnis" bei der Kommunalwahl 2014 stellte Vorsitzender Martin Scharf bei der Hauptversammlung der Freien Wähler in den Mittelpunkt. Künftig soll auch das Feld der Mitgliederwerbung wieder stärker beackert werden, damit bald wieder die Hunderter-Marke erreicht wird.

Mit sechs Stadträten (plus eins) sowie drei Kreisräten seien die Freien Wähler Neunburg nun in den Gremien vertreten. Den Erfolg führte Scharf auf eine "etwas andere Wahlwerbung" zurück, die mit einer eigenen Zeitung und sechs großen Transparenten bei der Bevölkerung sehr gut angekommen sei. Er selbst habe als Bürgermeisterkandidat dem Wähler eine Alternative bieten wollen. Zurzeit gehörten 94 Mitglieder dem Ortsverband an, bald sollen es wieder 100 sein, hoffte der Vorsitzende.

Einstimmig genehmigte die Versammlung die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags für Einzelpersonen von 12,50 Euro auf 15 Euro, Familien zahlen ab sofort 25 statt 20 Euro. Der Beitrag sei seit 2003 unverändert gewesen und sehr niedrig, begründete Kassier Armin Grassmann die neue Festsetzung.

Als "sehr gut" bezeichnete Sprecher Martin Scharf die Arbeit innerhalb der Stadtratsfraktion, auch wenn nicht immer alle einer Meinung seien. Doch stets werde ehrlich und konstruktiv für eine gute Entwicklung von Stadt und Ortsteilen zusammengearbeitet. Bei den Themen Innenstadtentwicklung, ISEK und "Bebauungsplan Winderl-Areal" hätte sich Scharf von Bürgermeister Martin Birner einen geradlinigeren Kurs gewünscht. Für die erwarteten Asylbewerber wollen sich die Freien Wähler engagieren und ihnen helfen. Man hätte es aber lieber gesehen, wenn eine dezentrale Lösung für die Unterbringung gefunden worden wäre. Noch kein Erfolg erzielt worden sei im Bemühen, die Nutzungsgebühren in der Schwarzachtalhalle für Vereine zu reduzieren, bedauerte Scharf. Der Antrag von Mitglied Armin Grassmann, die Sitzungen der Stadtwerke GmbHs öffentlich abzuhalten, sei abgelehnt worden. In Kürze wollen die FW-Vorstandsmitglieder kleinere Betriebe in Neunburg besuchen, um Anliegen aufzunehmen. Stadtrat Johann Eckl informierte über seine Tätigkeit als Bauausschussmitglied im Kreistag.

Im Vereinskalender stehen wieder die traditionellen Veranstaltungen wie Weihnachtsfeier, Spanferkel-Essen und Preisschafkopf. Zusätzlich wird Walter Drexler am 3. Mai einen Ausflug nach Pilsen zu einer Parade mit historischen Kriegsfahrzeugen organisieren.
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