Für Umbau der Stadtpfarrkirche viele Detailfragen zu klären - Rück- und Ausblick beim ...
Kirchenrenovierung noch im Verborgenen

Mit verschiedenen Kopfbedeckungen verdeutlichte Pfarrer Stefan Wagner den Segenswunsch "Behüt dich Gott".
Lokales
Neunburg vorm Wald
14.01.2015
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Der Jahreswechsel ist immer auch ein Grund zurückzuschauen, Danke zu sagen und einen Blick nach vorne zu werfen. Und weil sich eine Gemeinschaft nur dann bildet und festigt, wenn man sich trifft und miteinander spricht, fand am Sonntag wieder der Neujahrsempfang der Pfarrei Sankt Josef statt.

Ins Pfarrheim Sankt Georg waren heuer, stellvertretend für viele, die politischen und gesellschaftlichen Verantwortungsträger eingeladen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der städtischen Einrichtungen und der ortsansässigen Ämter und Institutionen waren zahlreich gekommen. "Sie sind mit uns tätig und gestalten unser Zusammenleben", hieß es in der Einladung. "Das Wichtigste heute Abend sollen zwanglose Gespräche und ein Sich-Näher-Kennenlernen sein", begrüßte Pfarrgemeinderatssprecher Michael Hellmuth auch die katholischen Vereine und Verbände. Sie wurden angeführt von Pfarrer Stefan Wagner, Pfarrvikar Pater James, Diakon Uli Wabra und Ruhestandsgeistlichem Josef Zapf. Auch der evangelische Pfarrer Gerhard Beck war beim Neujahrsempfang herzlich willkommen.

Nachdem eine Bläsergruppe der Stadtkapelle die Gäste musikalisch eingestimmt hatte, erzählte Pfarrer Wagner eine Geschichte, in der es um Hüte ging. Sie handelte von einem alten Mann, der im Altersheim immer seinen Hut trug und ihn nur einmal kurz vom Kopf nahm, als er sich am Telefon von seiner Frau mit den Worten "Behüt dich Gott" verabschiedete. "Egal ob mit oder ohne Hut: Gott behütet uns", erklärte der Geistliche damit und wünschte, dass alle täglich spüren können, dass sie gut behütet durch dieses Jahr gehen können.

Stefan Wagner sagte "Vergelt's Gott" für die Verbundenheit mit der Pfarrei und das gute Miteinander. Er blickte in Zahlen zurück auf das vergangene Jahr (siehe Infokasten) und die Bilderschau von Michael Hellmuth lieferte die bunten Eindrücke dazu. Als herausragende Ereignisse in der kirchlichen Landschaft nannte Wagner den Katholikentag in Regensburg oder die Rom-Wallfahrt der Ministranten.

Der Blick nach vorne richtete sich, wie auch schon im Vorjahr, auf die Kirchenrenovierung. Hinter den Kulissen sei viel geleistet worden, auch wenn vordergründig noch nichts zu sehen sei. Es mussten eine Reihe von Detailfragen geklärt werden und gerade die Ausgestaltung des künstlerischen Konzepts von Mario Schosser mit den seitlichen Abgrenzungen des Altarraums sorgte für großen Gesprächsbedarf, erklärte der Stadtpfarrer. "Mit der Stadt Neunburg und ihren Repräsentanten verbindet uns als Pfarrei mehr als eine enge räumliche Nachbarschaft", bedankte sich der Hausherr stellvertretend bei Bürgermeister Martin Birner. Die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde in Neunburg gingen in vorbildlicher Weise gemeinsam gute Wege. Er freute sich auch, dass so viele engagierte Frauen und Männer bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und das Leben in der Stadt zu gestalten. Bei einer Brotzeit folgten dann die lockeren Gespräche, bei denen die Gäste den Kontakt untereinander pflegten.
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