Georg Keil wechselt ins Rathaus und leitet künftig das Bauamt - Bauhof wird von den Stadtwerken ...
Stadtverwaltung stellt sich neu auf

Georg Keil wechselt von den Stadtwerken ins Rathaus und wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Leitung des Bauamts übernehmen. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
06.03.2015
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In der Stadtverwaltung werden bedeutende Weichen gestellt: Der bisherige Stadtwerke-Mitarbeiter Georg Keil übernimmt zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Leitung des Bauamts. Der Bauhof soll künftig ebenfalls dieser Abteilung zugeordnet werden.

Im Gespräch mit dem NT erläuterte Bürgermeister Martin Birner diese Personalie. Danach wird Georg Keil, bislang Abteilungsleiter für Wasser und Abwasser bei den Stadtwerken, ins Rathaus wechseln. Aus dem bisherigen Bau- und Liegenschaftsamt sowie dem Bauhof wird das neue städtische Bauamt gebildet. Keil soll dessen Leitung übernehmen und wird in der neuen Funktion für die Baumaßnahmen samt Bauunterhalt, Bauleitplanung, die Liegenschaften, die Beiträge (insbesondere Ausbau- und Erschließungsbeiträge) und das Straßen- und Wegerecht zuständig sein. Ihm zur Seite steht Karl Hartinger, der auch für die Bautechnik verantwortlich zeichnet.

Der städtische Bauhof wird künftig wieder aus dem Eigenbetrieb Stadtwerke ausgegliedert und dem Bauamt zugeschlagen. Wie die Stadtverwaltung informierte, werde dazu demnächst die Eigenbetriebssatzung noch entsprechend geändert. Martin Birner erhofft sich durch die neue Organisationsstruktur schnellere Entscheidungswege. Gerade der Bauhof sei eine Einrichtung, die häufig kurzfristig reagieren müsse. Im neuen Bauamt ließe sie sich vernünftig einordnen.

Markus Wondraschek, der bisher die Bauabteilung leitete, werde auf eigenen Wunsch den Aufgabenbereich des Systemadministrators in der Stadtverwaltung übernehmen. Diese Umbesetzung wurde nötig durch das Ausscheiden von Renate Jeter, die in Kürze in Mutterschutz geht. Gerade im EDV-Bereich kommen durch diverse Umstellungen und Änderungen neue Herausforderungen auf die Verwaltung zu, gab der Bürgermeister zu verstehen. Dazu zählen die Einführung des Dokumentenmanagements, der Sitzungdienst, das Ratsinformationssystem sowie Umstellungen im Bereich der Finanzverwaltung und eine neue Konzeption für die Homepage. Teile seiner bisherigen Zuständigkeit wie etwa für die Volkshochschule oder die Bücherei wird Wondraschek behalten. Seinen Mitarbeitern in der Verwaltung sprach der Bürgermeister ein Lob aus: Sie würden die Veränderungsprozesse im Rathaus in hohem Maße mittragen. Die durch Keils Wechsel frei werdende Stelle bei den Stadtwerken ist bereits öffentlich ausgeschrieben. Heute ist Bewerbungsschluss.
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