Gesangverein lässt innehalten

Einen besinnlichen vierten Adventssonntag bescherten die Frauen und Männer des Neunburger Gesangvereins ihrem Publikum im Schlosssaal. Bild: pks
Lokales
Neunburg vorm Wald
23.12.2014
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Schon 1934 stimmte der Männergesangverein mit einem "Weihnachtssingen" auf die Festtage ein. Wenn der heutige Gesangverein alljährlich am vierten Adventssonntag seine Stimmen erhebt, kommen die Zuhörer immer wieder in großer Zahl.

Beim Weihnachtskonzert im Schlosssaal wünschte der Gesangverein seinem Publikum vor allem Achtsamkeit für die wichtigen Dinge im Leben. In Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule präsentierten die Musikern ihren Zuhörern erneut ein abwechslungsreiches Programm.

Auszeit vom Alltag

Vorsitzende Christa Scheitinger freute sich, dass wieder so viele Gäste den Schlosssaal füllten. Da nicht nach jedem Lied geklatscht wurde, konnte diese besinnliche Auszeit vom Trubel des Alltags voll und ganz ohne Unterbrechungen genossen werden. Das begrüßten die Zuhörer sehr.

Die knapp 30 Frauen und Männer unter Leitung von Gisela Meidhof begeisterten mit Liedern wie "Ave Maria" (Jacob Arcadelt), "Schmückt den Saal mit Tannenzweigen" von Franz Biebl und "Wieder hört man Engel singen" von Lorenz Maierhofer. Auch der bekannte Gospelsong "Mary's boy child" war in ihrem Repertoire.

Das Ensemble der Musikschule, bestehend aus Veronika Miller-Wabra an der Harfe, Nina Schmid mit ihrer Geige, Kontrabassflötistin Evi Schmid und Wolfgang Förster mit seiner Zither, fesselten die Zuhörer unter anderem mit ihrer Darbietung von "Mond - Du mein Freund" (Hans Schlemmer) oder dem "Andante grazioso" von Bernhard Kohlhauf.

Lachen und Nachdenken

Aufgelockert wurde die musikalische Darbietung durch besinnliche und heitere Geschichten, vorgetragen von Manfred Kindler, Manfred Gräßl, Dr. Franz Süß und Günter Dirnberger. Die Geschichte "Als der kleine Engel weinte", die von einem kleinen Flüchtlingsmädchen erzählte, stimmte die Anwesenden sehr nachdenklich. Wohingegen das "Weihnachtsgespräch an der Theke", bei dem sich zwei Männer über die Undankbarkeit ihrer Familie für "doch so nützliche Geschenke" beklagten, für etliche Lacher sorgte.
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