Gruselfaktor gehört zum Zeltlager - Handball-Jugend trotzt mit über 60 Teilnehmern ...
Wenn im Wald die Zombies lauern

Bei den Spielen im Wald war die Hitze erträglich. Nachts allerdings lauerten den Campern vom Handballverein hier Zombies auf. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
18.08.2015
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Über 60 Kinder und Jugendliche verbrachten fünf Tage der ersten Ferienwoche beim Zeltlager der Neunburger Handballer am Hammerweiher in Strahlfeld. Bei sehr gutem Wetter waren der Fantasie der heranwachsenden Lagerbewohner keine Grenzen gesetzt: Beim Schwimmen, Volleyball, Basteln, bei der Schnitzeljagd oder bei der legendären Nachtwanderung verging die Zeit wie im Flug.

Asylbewerber dabei

Mit von der Partie waren im diesem Jahr auch drei Asylbewerber aus Neunburg, zwei Kinder und ein Erwachsener. Auch sie genossen die Abwechslung sehr und waren mit viel Engagement bei der Sache.

Großes Glück hatten die Handballer mit dem Wetter: An allen Tagen herrschte mustergültiges Badewetter mit Temperaturen oftmals über 30 Grad. Da war man froh, wenn das eine oder andere Spiel im Wald oder im kühlen Nass auf dem Plan stand, um der Hitze etwas zu entkommen. Auch das Angebot der Handballer, Mineralwasser und Obst kostenlos zur Verfügung zu stellen, wurde von allen Lagerbewohnern sehr gut angenommen. Die lauen Nächte wurden dann oft ausgenutzt, um noch lange am Lagerfeuer auszuharren und die Lager-Flagge vor nächtlichen Räubern zu beschützen. War der erste Tag noch von Aufbau und Eingewöhnen geprägt, so startete der zweite Tag gleich mit einem ersten Highlight, der Schnitzeljagd. In den nahe gelegen Wäldern mussten sich die Mädels und Jungs orientieren und verschiedene Aufgaben lösen, ehe sie wieder ins Zeltlager zurückkehrten. Der Tag wurde dann mit dem Zeltlager-Kinoabend beschlossen.

Die Vorbereitungen auf den Elternabend prägten dann den Freitag. Dabei galt es, neben dem üblichen "Klar-Schiff-Machen" einen Gottesdienst und einen Eintopf für etwa 120 Personen vorzubereiten. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Spielenachmittags und der späteren Nachtwanderung.

Schock-Effekt

Einer Gruselgeschichte am Lagerfeuer folgte eine Wanderung durch entsprechend präparierte Wald- und Feldwege, während ältere Handballer als Zombies und Gespenster den verschiedenen Gruppen auflauerten. Das glückliche Überstehen dieser Schock-Effekte wurde schließlich am Lagerfeuer gefeiert, bevor es am Sonntagmorgen auch schon ans Abbauen ging.
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