Heimatmuseum zeigt Retrospektive auf Michaela Krinner
Ein Leben für die Malerei

Auch der "Harlekin" ist im Heimatmuseum ausgestellt. Repro: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
10.10.2015
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Im Kunstherbst halten Bilder und Grafiken auch im Schwarzachtaler Heimatmuseum Einzug. Der 100. Geburtstag von Künstlerin Michaela Krinner gibt Anlass zu einer Retrospektive auf ihr Werk.

Die Sonderausstellung "100 Jahre Michaela Krinner - ein Leben für die Malerei" wird am Sonntag, 10 Uhr, zunächst im Schlosssaal und danach im Heimatmuseum eröffnet. In seiner Einführung beleuchtet Museumsleiter Theo Männer die Schaffenskraft der 1915 in Waldmünchen geborenen Künstlerin. Von 1931 bis '51 lebte Krinner, die eigentlich Lehrerin war, in Neunburg. Ab 1946 unterrichtete sie an der damaligen Knabenschule Malen, Zeichnen und Theaterspielen. Auch der heutige Museumsleiter Theo Männer war unter ihren Schülern.

Die Sonderausstellung hatte zuvor in Laufen Station gemacht, hier hatte die Künstlerin bis zu ihrem Tod gelebt und gearbeitet. Weitere Werke haben Neunburger Kunstliebhaber zur Verfügung gestellt. Ihre künstlerische Ausbildung genoss Krinner an der Kunstakademie München (Professor Anton Marxmüller), bei Professor Walter Dolch in Amberg und in der Sommerakademie von Oskar Kokoschka. Ihre letzte Ruhestätte befindet sich im Familiengrab auf dem Neunburger Friedhof.

Die Eröffnung der Ausstellung wird vom Ensemble "Die Klanghölzer" begleitet. Zu sehen sind die Bilder und Grafiken jeden Sonntag im Oktober von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Arbeitskreis Museum zugute.
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