Hier gibt es noch Gemütlichkeit

Die Stadtkapelle unter Leitung von Markus Held begeisterte bei ihrem Oktoberfest mit meisterlich vorgetragener Blasmusik und sorgte für gemütliche Stimmung in der Schwarzachtalhalle. Bild: weu
Lokales
Neunburg vorm Wald
01.10.2014
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Eine tolle Atmosphäre herrschte beim Oktoberfest der Stadtkapelle. Nachdem die Damenkapelle "Damisch Böhmisch" und die "Bayrischen M" ordentlich vorgeheizt hatten, brachten die Gastgeber die Stimmung auf den Höhepunkt.

"Ozapft is" hieß es nach drei gekonnt ausgeführten Schlägen von Bürgermeister Martin Birner. Damit war das Oktoberfest in der Schwarzachtalhalle eröffnet, das Vorsitzender Roman Sorgenfrei scherzhaft als "gemütlichen Teil der erst kürzlich stattgefundenen ,Neunburger Wiesn'" bezeichnete.

Mit dem "Egerländer Schützenwalzer" legte dann die Vorband "Damisch Böhmisch" los. Die Formation aus "neunzehn jungen, hübschen Damen aus dem Landkreis" wurde von Herbert Hauser vorgestellt und dirigiert. Mit der "Alois-Polka" und der "Fuchsgraben-Polka" fanden die Musikerinnen schnell den Draht zum Publikum, das begeistert mitklatschte. Beim "Böhmischen Wind", der eigens für das Ehrenmitglied Herbert Nothas gespielt wurde, und dem Lied "Land Tirol" sangen Simone Graßmann und Magdalena Zach jeweils im Duett mit Hauser.

Frau siegt am Masskrug

Immer wieder erklang das "Prosit der Gemütlichkeit", und bei den Schunkelrunden und der "Auf und ab-Polka" war das Publikum, das zum Teil in Tracht gekleidet war, zum Mitmachen aufgefordert. Nach der musikalischen Polkareise "Wir Musikanten" kündigte Herbert Hauser den ersten Durchgang des Masskrug-Stemmens an. Mit einer Zeit von drei Minuten legte der erste Sieger die Messlatte schon sehr hoch, er wurde jedoch von der Gesamtsiegerin Lisa Koch geschlagen.

Nach der Zugabe "Die Sonne geht auf" räumten die Musikerinnen die Bühne für die Stadtkapelle. Während des Bühnenumbaus unterhielten "Die Bayrischen M" (Michael Heinrich und Michael Schmid) mit Akkordeon und Tuba die Gäste, indem sie durch die Besucherreihen marschierten. Mit dem Walzer "Träumerei" und der "Kirschblütenzauber-Polka" traten dann die vierzig Musiker der Stadtkapelle auf. Dirigent Markus Held freute sich, dass sich "das improvisierte Festzelt mittlerweile gut gefüllt hat". In dem zweistündigen Auftritt wurde die Stimmung immer mehr angeheizt, wozu die bekannten Polkas und Märsche sowie das Masskrug-Stemmen beitrugen.

Quiz für genaue Zuhörer

Als den am weitesten angereisten Gast begrüßte Markus Held Akiko Myazaki aus Japan. Begleitend zum Oktoberfest durften sich die Gäste an einem Quiz beteiligen: Die fünf Musiktitel, die an diesem Abend zweimal zu hören waren, mussten angekreuzt werden. Als Preise gab es Karten für das Weihnachtskonzert sowie CDs der Stadtkapelle.
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