"Hugo" zum Hollerküchel

Margarete Zwicknagl und ihre fleißigen Helfer backten die frischen Hollerküchel im heißen Fett heraus. Dazu wurde entweder Kaffee oder erfrischender "Hugo" serviert. Bild: agr
Lokales
Neunburg vorm Wald
16.06.2015
0
0
Von der Rinde bis zur Blüte wird der Holunder als Heilpflanze geschätzt. Im Heimatmuseum in Seebarn wurde die Pflanze aus der Gattung der Moschuskrautgewächse zu leckeren Hollerkücheln verarbeitet.

Margarete Zwicknagel und ihre Helferinnen bereiteten die sättigende Speise am Sonntagnachmittag zu. Die Holunder-Staude beim alten Pfarrhof lieferte die wichtigste Zutat. Der Blütenstrauch wurde nicht gewaschen, denn "der Blütenstaub sorgt für das gute Aroma", war das Backteam überzeugt. Als Zutaten für den Teig nannte Zwicknagel fünf bis sechs Esslöffel Mehl, zwei Eier, Milch, Salz, Vanille und etwas Backpulver. Im heißen Fett wurden die Hollerküchel herausgebacken und vor dem Verzehr mit Puderzucker überstreut. Dazu gab es Kaffee und selbst gemachten "Hugo" (Holundersirup mit Prosecco). Nächste Aktion im Museum ist die Kirwa am 25. und 26. Juli.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.