Huldigung an Dvoráks Werk

Das Frühlingskonzert mit dem Karlsbader Sinfonieorchester wirft seine Schatten voraus: Stadtwerke-Leiter Willi Meier, Dirigent und Komponist Anton Zapf, Bürgermeister Martin Birner, Klassikbeauftragter Karl Stumpfi und Hallenmanagerin Rosa Schafbauer (von links) rühren die Werbetrommel für den 28. März. Bild: Mardanow
Lokales
Neunburg vorm Wald
04.02.2015
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Auf die Klassik-Freunde wartet eine echte Premiere: Beim Frühlingskonzert mit dem Karlsbader Sinfonieorchester am 28. März wird in der Schwarzachtalhalle zum allerersten Mal ein zeitgenössischer Komponist sein Werk dirigieren.

An diesem Abend (Beginn 20 Uhr) heißt es wieder "Bühne frei für die hohe Klassik". Unter der Leitung von Dirigent Anton Zapf bringen bis zu 70 renommierte Musiker anspruchsvolle Kompositionen des Tschechen Antonín Dvorák (1841 bis 1904) zu Gehör. Als Hommage an ihn und sein Werk erklingt das "Andenken an Antonín", das Zapf zum 100. Todestag des Komponisten verfasst hatte.

Als Vorspiel zur Sinfonie

Bei einem Pressegespräch im Vorfeld erklärte Anton Zapf seine Eigenkomposition als eine Art Vorspiel zur fünften Sinfonie Dvoráks. Es mündet direkt in den ersten Satz und verarbeitet musikalische Motive aus seinem Werk. In Verehrung weiterer großer Komponisten wie Bach, Beethoven oder Mozart hat Zapf auch Fragmente aus deren Werk collagenartig eingearbeitet. Als Anspielung auf die Heimatverbundenheit Dvoráks ist das "Fichtelgebirgslied" herauszuhören - von dort stammt Anton Zapf.

Klassikbeauftragter Karl Stumpfi sah den Gastauftritt des Karlsbader Sinfonieorchesters als weiteren Schritt auf dem Weg, die Schwarzachtalhalle als "regionalen Musiktreffpunkt" zu etablieren. Er freute sich auf das Wiedersehen mit der Solistin: Geigerin Markéta Janouskova war in der Vergangenheit bereits mehrfach im Schlosssaal aufgetreten, beim Frühlingskonzert spielt sie Dvoráks Violinkonzert in a-Moll.

Eine "Begegnung mit neuen Musikwelten" erwarte das Publikum mit der Eigenkomposition Zapfs. Das Orchester werde dabei sehr gefordert. Schwierig zu spielen sei auch die von Dvorák im Jahr 1891 verfasste Karneval-Ouvertüre. Sie vermittle dem Publikum einen guten Einstieg in die Klangwelt der Spätromantik. Zum Abschluss erklingt Dvoráks Sinfonie Nr.5 in f-Dur und mache die "Entdeckungsreise durch die klassische Musik" komplett.

Durch Publikum bestätigt

Bürgermeister Martin Birner freute sich auf einen Höhepunkt im Veranstaltungsreigen der Schwarzachtalhalle. Das Klassik-Angebot sah er durch den Publikumszuspruch der vergangenen Konzerte bestätigt. Laut Rosa Schafbauer, Hallenmanagerin bei der Stadtwerke Freizeit GmbH, sei der Kartenvorverkauf für das Frühlingskonzert am Samstag, 28. März, mittlerweile recht gut angelaufen. Eintrittskarten in den Preiskategorien 20, 25 und 30 Euro sind in Neunburg in der Buchhandlung am Tor, im Büro- und Pressezentrum sowie in Oberviechtach in der Tourist-Information und beim Reiseland Koller erhältlich.
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