In gläserne Klangwelt eintauchen

In die Klangwelten der Glasmusik möchte das Trio "Pura Crema" am 14. November das Publikum im Neunburger Schlosssaal entführen. Bild: Veranstalter
Lokales
Neunburg vorm Wald
28.10.2014
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Das Publikum im Schlosssaal wird um eine musikalische Erfahrung reicher. Wenn das Ensemble "Pura Crema" am 14. November im Schlosssaal auftritt, kommen die Klänge und Harmonien aus Instrumenten, die nur aus Glas gefertigt sind.

Veranstalter des Konzert ist die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen. In ihrem Jahresthema "Glas" dürfte der Auftritt des Trios, einer der Höhepunkt werden. Hinter "Pura Crema" stecken Heinz Grobmeier, Peter Knoll und Frank Wendeberg. Mit ihren Glasinstrumenten werden sie die Zuhörer in völlig neue Klangwelten entführen.

Selbstgebaute Instrumente

Die drei Profi-Musiker und Multiinstrumentalisten stellten bei ihren Auftritten Spielwitz, Spielfreude, Virtuosität, Spontaneität und stilistische Vielfalt unter Beweis. Immer wieder erfinden sie neue Klangbilder im Bereich der Glasmusik. Gekonnt verbinden sie Elemente aus Mittelalter, Jazz, Klezmermusik und französischer Bordunmusik mit Einflüssen aus Afrika, Asien, Europa und vom Balkan.

Ihre selbstgebauten, filigranen Glasinstrumente entwickelt und baut das Trio in Zusammenarbeit mit der Glashütte Sellner (Lohberg), der Poschinger Glashütte in Frauenau und der Glasfachschule Zwiesel. Glasklarinette, Glasdidgeridoo, Glasudu, Glasplattenspiel, Glaskalimba, Glasschlappophon, Glasrüssel, Glaswaldteufel, Glas-Chimes, Glas-Slide-Tube, Rubbel-Glas, Glastrommel, Glas-Chalumeau, Glasröhrenklavier, Glasdeckelspiel und Glasbibb weisen eine verblüffend große Bandbreite auf und erweitern das "sphärische" Spektrum der klassischen Glasmusik um viele Möglichkeiten. "Pura Crema" trat unter anderem bei den Internationalen Glasfestspielen 2001, 2003 und 2005 im Bayerischen Wald, im Bayerischen Rundfunk und im ZDF auf.

Viele Gastspiele

In Regen, Passau, Würzburg und Neumarkt realisierten sie ihr Projekt "Fragile" (freier Tanz mit Glasmusik) und begeisterten 2005 das Publikum in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin mit ihren selbstgebauten Glasinstrumenten. Bei Gastspielen in Regensburg, München und Düsseldorf begeisterten sie eine breite Zuhörerschaft. Für sein Glasröhrenklavier erhielt Heinz Grobmeier 2006 den "Rodenstock Glasinnovationspreis". Das Konzert am 14. November beginnt um 20 Uhr im Schlosssaal. Karten zum Preis von zehn Euro gibt es nur an der Abendkasse.
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