In Kröblitz kräftig investiert

Landrat Thomas Ebeling (vorne rechts) pflanzte mit Bürgermeister Martin Birner (vorne links) eine fünf Meter hohe Linde an der gleichen Stelle, wo die 100-jährige Kröblitzer Prinzregent-Luitpold-Linde den Straßenbauarbeiten zum Opfer gefallen ist. Bild: pko
Lokales
Neunburg vorm Wald
09.11.2015
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Jetzt ist auch eines der ältesten Stücke der Kreisstraße SAD 48 wieder auf dem neuesten Stand. Nach nur vier Monaten Bauzeit erfolgte nun die technische Abnahme der Ortsdurchfahrt Kröblitz.

Strahlende Gesichter bei Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Martin Birner und mehreren Kreis- und Stadträten bei der offiziellen Freigabe unterstrichen das gelungene Ergebnis. Großes Lob erntete die ausführende Baufirma Hilz aus Spiegelau für die zuverlässige und stets problemlose Umsetzung der Maßnahme.

Ebeling schätzte aber auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Neunburg, wodurch auch die Leerrohre für das schnelle Internet gleich mit verlegt werden konnten. "Diese Straße musste dringend gemacht werden und ist jetzt fertig", sagte Ebeling und pflanzte mit Birner eine fünf Meter hohe Linde an der gleichen Stelle, wo die 100 Jährige Kröblitzer Prinzregent Luitpold Linde den Straßenbauarbeiten zum Opfer gefallen ist. Bei dem Anblick, wie in den Ortsteil Kröblitz investiert worden sei, müsse dem hier beheimateten Stadtrat Klaus Zeiser das Herz aufgehen, war Birner der Meinung.

Die Stadt habe die Chance genutzt und beim Bau eigene Wünsche miteingebracht. "Wir sind dankbar, dass wieder ein Ortsteil schön hergerichtet werden konnte", wandte sich der Bürgermeister mit seinem Dank an das Landratsamt und die Mitarbeiter von Stadt und Nord-Ost Gruppe. Manfred Sattler von der Tiefbauabteilung des Landkreises lieferte die technischen Daten zu dem 400 Meter langen Abschnitt.

Durch die Präsenz der Bauaufsicht während der Bauausführung sei die geforderte Qualität gewährleistet worden. Großen Dank richtete er an die betroffene Bevölkerung, die Unannehmlichkeiten wie Lärm, Schmutz und Behinderungen hingenommen haben. Auch die Bereitschaft der Grundstücksabgabe für den Straßenbau sei reibungslos über die Bühne gegangen, erklärte Sattler. In den Kosten von rund 600 000 Euro seien auch die notwendigen Gebäudeunterfangungen enthalten, die zum Teil nach den 1,50 Meter tiefen Bodenauskofferungen notwendig waren. Als kosmetische Maßnahme seinen außerdem straßenbegleitende Bäume beim Weiher vor dem Schloss gepflanzt worden, so der Bauleiter.
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