Johanna Gückel als Beauftragte für die Spitalstiftung im Stadtrat verabschiedet
Enthusiasmus und Tatendrang

Als Beauftragte der Spitalstiftung hat sich Johanna Gückel (Mitte) um das Marienheim verdient gemacht, als Hausmeister war Karl-Heinz Neumaier (Zweiter von rechts) eine zuverlässige Größe im Heimbetrieb. Den Dank von Stadt und Stiftung brachten (von links) Stadträtin Marianne Deml, Heimleiter Thomas Zapf und Bürgermeister Martin Birner zum Ausdruck. Bild: hfz
Lokales
Neunburg vorm Wald
06.10.2014
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Wenn das Marienheim für die Zukunft gut aufgestellt ist, darf sich das auch Johanna Gückel auf ihre Fahnen schreiben. 13 Jahre lang war sie im Stadtrat als Beauftragte für die Spitalstiftung tätig. Nun schlug die Abschiedsstunde.

Bei einer Mitarbeiterversammlung in der "Oase" des Marienheims durfte Johanna Gückel den Dank für ihren Einsatz entgegennehmen. Nachdem die langjährige Stadträtin bei den Kommunalwahlen im März nicht mehr angetreten war, endete mit Beginn der neuen Legislaturperiode im Mai auch ihre Tätigkeit als Beauftragte des Stadtrates für das Marienheim und die Spitalstiftung.

Marienheim gut aufgestellt

Diese Aufgabe erledigte Gückel - als Nachfolgerin von Theresia Rampf - bereits seit 2002. Schon in den Jahren 1981 bis 1982 war sie als Verwalterin für die Spitalstiftung tätig gewesen. "Ein stolzer und bemerkenswerter Zeitraum ehrenamtlichen Engagements" stellte Bürgermeister Martin Birner in seiner Ansprache heraus. In einer Zeit vieler Herausforderungen auf dem Sektor der Altenpflege habe Gückel entscheidend daran mitgewirkt, dass der Betrieb mit nunmehr 83 Heimplätzen und über 80 Mitarbeitenden auf die heutigen Bedürfnisse wie auch die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet ist.

Kompetent und kreativ

Birner erinnerte an den Erweiterungsbau der "Oase" zur Betreuung von dementen Marienheimbewohnern, den die Stiftung ohne jegliche Förderung selbst finanzieren musste. Der Bürgermeister betonte in seiner Laudatio, dass Johanna Gückel stets großen Enthusiasmus und Tatendrang an den Tag gelegt habe. Sie werde allen, die mit ihr zu tun hatten, in angenehmer Erinnerung bleiben. Ihre Fachkompetenz, ihre Energie und ihre Kreativität habe sie zum Wohle der Bewohner und Mitarbeiter eingesetzt. Dass sie dabei erfolgreich war, zeigten die Ergebnisse von Umfragen unter den Bewohnern und deren Angehörigen sowie der gute Ruf des Marienheims in der Öffentlichkeit. Johanna Gückel habe das Haus prägend mitgestaltet und den Heimalltag belebt. Ihre Nachfolge als Beauftragte hat durch Beschluss des Stadtrates Marianne Deml angetreten. Sie betonte in ihrem Grußwort, dass es ihr wichtig sei, stets den Bewohner in den Mittelpunkt der Arbeit im Marienheim zu stellen.

Die Abschiedsstunde schlug auch für Karl-Heinz Neumaier. Nach 16 Jahren als Hausmeister dankten ihm Heimleitung und Bürgermeister für seine engagierte Tätigkeit in Diensten der Spitalstiftung. Als Nachfolger wurde Robert Schafbauer vorgestellt.
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