Keine Biber vor der Flinte

Lokales
Neunburg vorm Wald
19.03.2015
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Die pelzigen Burgherrn am Eixendorfer Stausee haben wieder ihre Ruhe: Am Sonntag endete die Abschussgenehmigung für Biber - ohne Glück für die Jäger: Offenbar ist in den vergangenen zwei Wochen kein Tier vor die Flinten geraten.

Der "Castor fiber", so der lateinische Name für den Eurasischen Biber, scheint seinen Häschern entkommen zu sein. "So viel wir wissen, ist kein Biber erlegt worden", teilte Franz Pfeffer, Pressesprecher am Landratsamt Schwandorf, auf NT-Anfrage mit. Die Untere Naturschutzbehörde hatte auf Antrag des Wasserwirtschaftsamtes Weiden im Dezember die Vergrämung der Population um Zuge einer Artenschutzrechtlichen Ausnahmeverordnung genehmigt (NT berichtete).

Doch die Stausee-Biber tauchten ab: Laut Pfeffer hätten sich drei Jagdberechtigte mit Fallen und Gewehren in den vergangenen Wochen erfolglos auf die Pirsch gemacht. Nach Ablauf der Abschuss-Frist gilt nun wieder eine Schonfrist für die Tiere. Nach dem Artenschutzgesetz, so Pfeffer, genießt der Biber strengen Schutz: Bis Oktober dürfe er nun nicht bejagt oder gefangen werden.
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